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CD Review: DIES ATER - Chanting Evil

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Veröffentlicht am Freitag 13 Februar 2004 23:01:50 von Zombie_Gecko
Es gibt sicher einfacher zu konsumierende Alben – aber was die Berliner Black Metaller da auffahren ist alles andere als von schlechten Eltern…







01. Bitter Winter Waft
02. Chanting Evil
03. Dethrone The Weak Mortality
04. The Last Of Storms
05. Der Schwur – Part III
06. Der Wächter
07. Gentle Eclipse
08. Rausch der Macht

(42:30 min)


2004 Soulfood (www.soulfood-music.de)


Line Up:
Ole Caust - Keyboards
Obskur - Bass
Impurus - Drums & Percussion
Nuntius Tristis - Vocals, Guitar
Torgrim - Lead Guitar



www.diesater.de



Rabenflug (Demo, ausv.) (1996)
Reign Of Tempests (1998)
Through Weird Woods (2000)
Chanting Evil (2003)



Satte drei Jahre haben sich die Berliner Zeit gelassen (mal abgesehen von der auf 300 Stück limitierten Split-CD mit Cryogenic, kam aber auch 2003), bevor sie mit Harris Johns an den Reglern „Chanting Evil“ eingespielt haben. Das Warten hat sich aber gelohnt, denn „Chanting Evil“ entpuppt als zwar nicht gerade eingängiges, dafür aber sehr abwechslungsreiches Album geworden. Wie schon auf dem Vorgänger „Through Weird Woods“ wechselt der atmosphärische Black Metal zwischen High-Speed Parts und langsamen Passagen, wartet mit schon beinahe verträumt klingenden Keyboards genauso wie mit klirrenden Gitarren auf, und über allem thront – wenn auch manchmal etwas zu weit – der bösartige Gesang von Nuntius Tristis, der aber auch mal relativ zarte Töne bzw. cleane Parts zu bieten hat. Und auch wenn einen der eine oder andere Part an internationale Szenegrößen erinnert – Dies Ater klingt letztendlich immer nach Dies Ater, was sicher auch zu einem nicht unwesentlichen Teil an der untypischen Produktion liegt. Tut halt auch mal gut wenn nicht immer in den gleichen Studios aufgenommen wird… Und eines sind Dies Ater auch ganz sicher nicht: leicht auszurechnen, denn man tut (fast) immer das unerwartete, schafft es aber trotzdem stimmige Songs zu schreiben, die einfach Zeit brauchen.
Als weitere Besonderheit gibt`s auch noch zwei Songs in deutscher Sprache, die allerdings beide gerade dadurch auf eine gewisse Art dem anderen Material nachhängen, da sich das ganze manchmal doch etwas merkwürdig anhört. Schade eigentlich, denn das abschließende „Rausch der Nacht“ stellt für mich eigentlich das Highlight dar, denn gerade der Refrain dürfte den Song neben der völlig geilen Musik zur hervorragenden Livehymne machen, aber vielleicht ist Black Metal mit deutschen Texten einfach gewöhnungsbedürftig! Unterm Strich aber für Fans aufwendigen Black Metals aber sicher eine lohnenswerte Anschaffung…

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