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CD Review: DESTRUCTION - Metal Discharge

Veröffentlicht am Freitag 19 September 2003 17:28:08 von Zombie_Gecko
Mit dem dritten Album der neuen Zeitrechnung im Hause Destruction befördert man den Hörer mit einem amtlichen Tritt zurück in die Achtziger! In den „Alben des Jahres“-Charts schon jetzt vertreten! Pflicht für Thrasher!!!!





01. Ravenous Beast
02. The Ravenous Beast
03. Rippin` The Flesh Apart
04. Fear Of The Moment
05. Mortal Remains
06. Desecreators Of The New Age
07. Historical Force Feed
08. Savage Symphony Of Terror
09. Made To Be Broken
10. Vendetta

(39:11 min)


2003 Nuclear Blast Records (www.nuclearblast.de)



Line-Up:
Schmier - Bass, Vocals
Mike - Guitar
Sven - Drums

www.destruction.de


Sentence Of Death (1984)
Infernal Overkill (1985)
Eternal Devastation (1986)
Mad Butcher (1986)
Release From Agony (1987)
Live Without Sense (1988)
Cracked Brain (1990)
All Hell Breaks Loose (2000)
The Antichrist (2001)
Metal Discharge (2003)



Als ich “Metal Discharge” (den Song) das erste mal hörte war meine Vorfreude auf das gleichnamige Album nicht sonderlich groß. Als der Longplayer aber die erste runde abgeschlossen hatte, folgte erst mal der Druck auf die „Repeat“-Taste und der Lautstärke-Regler wanderte weiter in Richtung Anschlag. Jetzt, etliche Durchläufe später, steht fest: Thrasher brauchen „Metal Discharge“ einfach! Hier hat man alle Kritikpunkte, die bei den beiden letzten Alben ( bzw. den ersten der neuen Zeitrechnung) vorhanden waren ausgemerzt. Die von einigen bemängelte Produktion von Peter Tägtren ist auf diesem Album ebenso wenig zu finden wie das Problem, dass die beiden Vorgänger bombenstark anfingen, um gegen Ende etwas abzubauen. Statt Tägtren setzte man V. O. Pulver an die Regler, und der verpasste Destruction schlicht und einfach genau die Produktion, die zum Thrash Metal des Trios passt: abgesehen davon, dass das Schlagzeug eine Nuance zu leise ist in meinen Augen, hat V.O. alles richtig gemacht! Die Produktion ist rauh, druckvoll und setzt zumindest Schmier`s charakteristisches Organ, den knarzenden Bass und die messerscharfen Riffs von Mike perfekt in Szene – und klingt so stark nach Achtzigern, daß lediglich die Power mit der „Metal Discharge“ aus der Anlage schreddert, erkennen lässt, dass man das Jahr 2003 schreibt.
Bei der Musik ist es noch heftiger: Destruction klingen dermaßen nach 80er Thrash, dass man sich schon fast fragen muss, ob Schmier und Co sich in den letzten 15 Jahren auch nur eine CD gekauft haben! Aber das ist auch gut so, denn „Metal Discharge“ eignet sich prima, um die Stretchjeans hervor zu kramen und vor dem Spiegel zu posen – und zwar die komplette Spielzeit hindurch! Jeder Schuß – ähhh Song – ein Treffer, Ausfälle sucht man vergeblich und würde man Song für Song mit einer Scala von 1 – 10 bewerten, käme schlimmsten falls eine 8 vor! Ansonsten hält man locker einen 9er Schnitt mit Tendenz nach oben.
Langer Rede kurzer Sinn: Montag früh rein in Stretchjeans, Adidas Trophys und ab zum CD-Dealer eures Vertrauens! Im Thrash-Bereich neben Dew-Scented sicherlich das Highlight des Jahres! Kaufen!

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