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Zur Meinung von Amazon

CD Review: DEBAUCHERY - Kill Maim Burn

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Veröffentlicht am Dienstag 02 Dezember 2003 13:09:15 von Zombie_Gecko
Wie schon das Cover vermuten lässt – hier gibt`s acht Death Metal-Dampfwalzen im Stil der frühen Neunziger! Klasse! Kauftipp!!!








01. Kill Maim Burn
02. For God, Emperor And Fatherland
03. Hordes Of Chaos
04. The Fall Of Gondolin
05. Butchered Zombies
06. The Fifth Battle
07. Insane Human Butchery
08. Slaves To Darkness


(37:04 min)


2003 Eigenproduktion (www.maranis-studios.de)


Line Up:
Eri - Guitar
Marco - Bass
Thomas - Mouth Of Sauron
Dani - Drums

www.debauchery-band.de
Kontakt: debauchery@web.de


Kill Maim Burn (2003)



Jawoll, es gibt ihn noch! Unverfälschten Death Metal alter Schule, mit fetten groovigen Riffs, coolem Drumming, knarzendem Bass und Gegrunze und Gekreische, dass die Matte gar nicht aus dem Rotieren heraus kommt! Das waren die Gedanken beim ersten Durchlauf von Debauchery`s „Kill Maim Burn“! Der nächste Gedanke: erinnert stark an alten Florida-Tod und Sänger Thomas erinnert definitiv an ältere Grunzorgien eines gewissen Chris Barnes – et voilà, eines meiner persönlichen Lieblingsalben kristallisierte sich nach den nächsten Durchläufen heraus! Neben dem an Six Feet Under erinnernden Opener und Titelsong können vor allem das supergeile „For God, Emperor And Fatherland“ (H-A-M-M-E-R!!!), „Insane Human Butchery“ oder das Groove-Monster „Butchered Zombies“ schwerstens überzeugen, ohne das bei den restlichen fünf Songs auch nur ansatzweise Ausfälle zu finden wären – das schleppende „Hordes Of Chaos“ beispilesweise hat Ohrwurmcharakter (Death Metal-Ballade??? *gg*), „The Fall Of Gondolin“ beginnt mit beinahe nach Metallica (schwarzes Album) klingenden Akustikklampfen, um dann mit einem Mörderriff durchzustarten und sich zum heftigen Tanzflächen-Mosher zu entwickeln, „The Fifth Battle“ kann es locker mit den teilweise durchwachsenen SFU-Scheibe „Bringer Of Blood“ aufnehmen (wenn es auch der schwächste Song des Albums ist), das bereits erwähnte „Insane Human Butchery“ ist ein vertrackter Midtempo-Mosher mit flotten Zwischenparts, und das abschließende „Slaves To Darkness“ überzeugt noch mal mit genialen Gitarrenparts – und wie die ganze Scheibe mit dem göttlichen Gegrunze von Sänger Thomas, der ein unglaubliches Stimmvolumen hat und „Kill Maim Burn“ definitiv seinen Stempel aufdrückt! Sicher, Parallelen zu Cannibal Corpse und vor allem Six Feet Under lassen sich aufgrund des groovigen Todesmetalls und den Vocals nicht von der Hand weisen – aber mir persönlich ist „Kill Maim Burn“ wesentlich lieber als beispielsweise „True Carnage“ und „Bringer Of Blood“! Und beide Alben halte ich nicht für schlecht! Einzig der Drumsound bietet leichten Anlass zur Kritik (keinesfalls aber das Drumming – das rult nämlich!), aber über solche Schwächen kann man angesichts dieses genialen Scheibchens locker hinwegsehen!
Zusammengefasst bleibt also zu sagen: Death Metal-Fans haben diesen Silberling zu kaufen (10 € plus Porto) – ihr könnt ja die letzten beiden SFU-Scheiben dafür verscheuern! Mit etwas Glück können Debauchery richtig abräumen – KRACHER!!!

Nicht umsonst hatten Debauchery übrigens die Ehre, für Napalm Death auf der diesjährigen Tour zu eröffnen und werden auch auf der „Joining Forces“-Compilation zu finden sein!

Und fähige Gitarristen aus dem Raum Stuttgart werden gebeten, sich zu melden! Adresse siehe oben…

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