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Konzert Review: DEAD END PAST - JACK SLATER - GUERRILLA IM RATINGER LUX 2002

Veröffentlicht am Dienstag 11 Juni 2002 23:14:50 von madrebel
phpnuke.gifLangsam wird es zur Tradition, das allmonatige Metalkonzert im Ratinger Lux, und wieder wurden ein Haufen cooler Undergroundbands dorthingeholt, die heute wieder die Bude rocken sollten.

08.06.2002

Langsam wird es zur Tradition, das allmonatige Metalkonzert im Ratinger Lux, und wieder wurden ein Haufen cooler Undergroundbands dorthingeholt, die heute wieder die Bude rocken sollten.

Den Beginn machte „Dead End Past“ aus Köln, die mit ihrer Mischung aus Death und Black bei mir durchaus zu begeistern wussten, zwar war es zeitweilig ein wenig monoton, aber trotz allem war es ein cooler Gig, der besonders dadurch bei mir Eindruck hinterließ,weil ein glatzköpfiger Gitarrist sich ein paar coole Riffs aus dem Ärmel schüttelte, und auch ansonsten cool rumposte.
Eine Keyboarderin gehört auch zur band, die aber am Anfang leider nicht soundmäßig so gut rüberkam, weil das Keyboard ein wenig klimperte, und zum Ende hin kaum noch zu hören war.
Schade eigentlich, hätte die mit Keys untermalten Stücke gerne in ihrer Gesamtheit gehört. Trotzdem, gar nicht schlecht, werde ich mir gewiss noch mal ansehen.

Nach einer kurzen Umbaupause, erklommen dann die verrückten, um die Bonner Formation „Jack Slater“ die Bretter des Lux, und zeigten von Anfang an, wo der Hammer hängt. Die Jungs um Frontröhre „Das Horn“ schütteten eine Granate nach der anderen aus den Saiten, und verursachten bei den wenig anwesenden im Club, heftigste Moshattacken, die sich kaum bremsen ließen.
Abgerundet wurde der Gig von den Ansagen des Frontmannes, die einfach Oberkult waren, lustig und bescheuert, Sex, Saufen und Satan im Namen des Hasen, diverse Ansagen, in einem platten Englisch, wofür mir mein Lehrer damals das Wörterbuch um die Ohren gehauen hätte, absolut witzig, und verdammt geil.
Eine Coverversion des „Cannibal Corpse“ Klassikers,”Stripped, Raped & Strangled" wurde auch noch gespielt, und daß in einer absoluten Killerversion, schnell, hart und einfach brachial, genialst.
Auch eigene Nummern wie „Der Hackfleischmann“,“Schlachtplatte“ und andere wurden abgefeiert ohne Ende, von den wenigen anwesenden. Echt klasse der Gig.
Und auch nachdem sie am Ende waren, es wurden Zugaben gefordert, undf es gab auch noch eine, in Form einer „Vader“ Coverversion, dessen Songname mir leider entfallen ist. Das der Song aber auch ohne Ende rulte, brauche ich ja wohl nicht mehr zu erwähnen.
Die Jungs sollten schleunigst bei einem Label unterkommen, was sie gut puscht, das hätten die verdient.
Ach ja, die Band sucht noch einen neuen Gitarristen, und wurde beim Gig vom „Guerrilla“-Frontmann und Gitarrist „Pete Zimmerman“ unterstützt. Womit ich beim Thema wäre,
Die letzte band des heutigen Abends waren eben „Guerrilla“, die zur Zeit ohne Bassisten spielen, da wird auch einer gesucht, also, falls jemand interessiert sein sollte, kontaktet die Band.
Auch hier regierte das volle Death Metal Brett, und hauptsächlich konzentrierten sich die Jungs aus Köln auf ihr Material, des „On Target“ Albums.
Die Jungs rockten gut ab, aber leider merkte man, dass der Baß fehlte, aber wie dem auch sei, dieses tat der Spielfreude keinen Abbruch, und die Kölner machten das beste draus, tja, und was soll ma sagen, es klappte.
Ein Killersong jagte den nächsten, und die Haare flogen vor der Bühne, dass es eine Freude war. Der Gig war absolut klasse, und die Jungs haben auch hier bewiesen, dass sie eine verdammt coole Livecombo ist, die weiß Stimmung zu machen.
Tja, aber leider war der Gig auch schon nach einer knappen Stunde am Ende.
Schade eigentlich, aber es kommen ja noch viele Konzerte im Lux in diesem Jahr.
Und , wie immer, Gratulation an die Leute vom Lux, es lohnt sich immer wieder dorthin zu fahren.

Kommentare zu diesem Artikel
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Re: DEAD END PAST / JACK SLATER / GUERRILLA IM RATINGER LUX !!!
War echt ein geiler Gig, leider war der Lautstärke Pegel meiner meinung nach zu sehr am Anschlag. Mir klingelten jedenfalls gehörig die Ohren, und dies meine ich nicht im positiven Sinne. Dead End Past kann ich echt nur weiterempfehlen, die frimmeln sich live nicht nur eine amtliche Gitarrenwand zusammen, sondern haben auch einen gut treibenden groove.
Jack Slater waren absolut nicht mein Fall. Zu Brachial für meinen Geschmack, aber wem es gefällt... . Nur die Ansagen des Sängers fand ich nicht kultig sondern eher nervig, aber auch hier gilt wieder: Geschmacksache!
Guerrilla fand ich den absoluten Oberhammer. Die Jungs rocken einfach! Egal wo und wie sie spielen. Der fehlende Bass ist mir nicht so schrecklich aufgefallen, klar hat was gefehlt, aber et ging auch so. Die Jungs müssen am Ball bleiben, die können es noch weit bringen!

Doc
ersatzmänner...
nur der korrektheit halber... nich der pete, sondern der timur von guerrilla is unser ersatzgitarrist... aber is ja nich wirklich wichtig... hehe... ja... schöne grüsse ans lux und die leute!

der nervige ansager horn

www.jack-slater.de