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CD Review: DARK MOOR - Between Light And Darkness

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Veröffentlicht am Mittwoch 30 April 2003 06:00:00 von Zombie_Gecko
Vielleicht das letzte Album einer klasse Band. Angesichts von "Between..." wäre es wirklich schade um Dark Moor!












01. Memories
02. From Dawn To Dusk
03. A Lament Of Misery
04. Echoes Of The Sea
05. Mistery Of Goddess
06. The Shadow Of The Nile
07. Dies Irae (Orchestral Version)
08. The Fall Of Melnibone


2003 Arise Records (www.arisemetal.com)


Elisa C. Martin - Vocals
Enrik Garcia - Guitar & Backing Vocals
Albert Maroto - Guitars & Backing Vocals
Anan Kadouri - Bass
Jorge Sàez - Drums

(www.dark-moor.com)



"Between Light And Darkness" ist so ziemlich der passendste Titel, den Dark Moor für diesen Output finden konnten: Mit vier Neueinspielungen (Track 1 -4), einem unveröffentlichtem Track ("Dies Irae" Orchestral Version) und drei Bonustracks, die auf den Vorgängern "The Hall Of The Olden Dreams" und "The Gates Of Oblivion" in Japan und Korea enthalten waren, ist der Bereich "Light" für den Fan bestens abgedeckt, erhält man doch acht neue Songs, sofern man nicht irgendwelche Asienimporte sein eigen nennt. Unter "Darkness" dürfte dann allerdings die Tatsache fallen, das nach den Aufnahmen mit Albert und Jorge einer der Songwriter sowie mit Elisa das Markenzeichen von Dark Moor die Band verlassen haben. Angesichts der Ausnahmestimme von Elisa wage ich zu bezweifeln, daß Dark Moor sich von diesem Schlag erholen werden, wenn auch mit Gitarrist Enrik zumindest noch der Hauptsongwriter an Bord ist. Zumindest läßt "Between Light And Darkness" aber erkennen, wo vermutlich die musikalischen Differenzen lagen, die zum Split geführt haben: Alle vier Neueinspielungen haben mit Metal nicht mehr viel zu tun, dominieren doch orchestrale Parts die Songs und schaffen die Plattform für Elisas Wahnsinns-Stimme. Was aber nicht negativ zu verstehen ist, denn alle vier Songs ragen aus der Masse der Einheitsveröffentlichungen eindeutig positiv heraus und verfügen über starke Arangements. Merkwürdig nur, daß je zwei der Songs von Elisa und Albert bzw. Enrik stammen. Bleibt also die Frage, wer nun die metallische Richtung und wer die klassischere bevorzugt.
Aber auch die restlichen Songs zeigen eine deutlichere Schlagseite zu klassischer Musik, als dies auf dem Vorgänger "The Gates Of Oblivion" (immer noch eine meiner Lieblingsscheiben!) zu erkennen waren, wenn auch zumindest in den drei Bonustracks der Gitarren- und somit Metal-Anteil deutlich höher angesiedelt ist. Klasse zum Beispiel " The Shadow Of The Nile", welches stark an Therion`s "Theli" erinnert, aber auch "Dies Irae" kommt trotz klassischer Instrumentierung sehr dynamisch daher und zählt zu den Highlights von "Between Light And Darkness", und "The Fall Of Melnibonè" (dürfte auch auf der gleichnamigen EP aus dem Jahr 2001 enthalten sein) hätte auch auf den starken Output "The Gates Of Oblivion" gepasst. Somit ist "Between Light And Darkness" für zwei Kategorien Fans interessant: Freunde von "The Gates ..." mit der Bereitschaft, sich auch in die klassischen Songs hinein zu hören sollten auf alle Fälle zuschlagen, wer Dark Moor noch nicht kennt kann sich mit "The Lights ..." einen Überblick über das Schaffen der Band verschaffen. Sollten Dark Moor an dem Split zerbrechen, würde eine starke Melodic / Power Metal-Band die Metalbühne verlassen. Bleibt nur zu hoffen, daß Elisas Stimme der Welt erhalten bleibt, da die Dame in meinen Augen über eine der besten Stimmen im Metal-Bereich verfügt.

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