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Konzert Review: Custard - The Mystery - Logars Diary / Ratingen Lux - 01.10.2005

Veröffentlicht am Dienstag 04 Oktober 2005 19:03:37 von madrebel
phpnuke.gifWieder ein Monat vorüber und die Headbangerfraktion durfte wieder ihrer Musik im Ratinger Lux frönen.
Und dieses Mal war es endlich mal wieder richtig voll. Knapp 150 Nasen verirrten sich in die Hütte am dicken Turm und drei Power Metalbands rockten das Haus.










Custard - The Mystery - Logars Diary / Ratingen Lux – 01.10.2005


Wieder ein Monat vorüber und die Headbangerfraktion durfte wieder ihrer Musik im Ratinger Lux frönen.
Und dieses Mal war es endlich mal wieder richtig voll. Knapp 150 Nasen verirrten sich in die Hütte am dicken Turm und drei Power Metalbands rockten das Haus.

Den Beginn machten „Logars Diary“ aus Berlin, die wohl ihren ersten Auftritt in diesen Breitengraden hatten. Nun, die Feuertaufe bestand man, denn der wirklich geile Gutelaune Fantasy Power Metal ließ so manches Metallerherz höherschlagen. Ja, natürlich wurde auch gepost ohne Ende, klischeehafte Ansagen und manches Mal auch ein nervig dahinklimperndes Keyboard. Jedoch im Großen und Ganzen war es doch ein guter Gig mit Höhen und Tiefen. Können gerne wiederkommen.

Nummer Zwei heute Abend hatte wohl den eigenen Fanclub dabei, was an den zahlreichen Shirts von „The Mystery“ zu erkennen war.
Tja, grundlos auch nicht. Sehr gut wirkte der Auftritt um Frontdame „Denise Olbrich“, die scheinbar von ihren Rückenschmerzen kurz zuvor geheilt war. Sie wirkte doch recht agil und hatte eine wirklich fantastische Stimme, die sich wirklich aus dem Einheitsbrei der sonstigen weiblichen Fronterinnen hervorhebt.
Auch der Sound war klasse, das aber bei allen Bands heute.
Zeitweilig nervte zwar der kurzhaarige Gitarrist mit seiner extremen Poserei, dies tat dem Spaß aber keinerlei Abbruch.
Man hatte auch einiges an guten Songs im Gepäck und die knappe Stunde, die die Heiligenhausener spielten, waren wirklich gut und kurzweilig. Live ein echter Knaller und Hingucker.
„Custard“ promoten gerade ihre neue Scheibe „Wheels of Time“ und deren Auftritt war dann auch der Höhepunkt des Abends. Zwar war der Fronter laut einigen Besucheraussagen etwas erkältet, dies merkte man jedoch nicht. Gutgelaunt präsentierten sich die Ruhrpöttler und ließen einen wahren Sturm der guten Laune los. Kein Wunder, der extrem partytaugliche Power Metal lässt auch nur einen tauben oder toten stillstehen.
Eine Stunde poste man um die Wette, spielte einen tollen Song nach dem anderen und hinterließ dutzende durchgeschwitzter, aber glücklicher Headbanger.
Souveräner Auftritt, einer der derzeit spielfreudigsten Bands aus dem Ruhrpott. Lohnen sich immer wieder.
Toller Abend.

madrebel


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