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Konzert Review: Cryptic Wintermoon,Fall of Serenity u.a. /Naila - Alte Turnhalle / 10.02.2007

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Veröffentlicht am Dienstag 06 März 2007 20:14:00 von madrebel
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Rising Hate, Hellscape , Angelus Mortis, Cryptic Wintermoon, Fall of Serenity / Naila - Alte Turnhalle 10.2.2007

Endlich mal wieder ein Konzert in Franken, mit den Top Bands, die der Hofer Landkreis so zu bieten hat. Leider ist die Location für die vielen Leute fast ein wenig zu klein ausgefallen.  Also war’s gezwungener Maßen eine recht kuschelige Angelegenheit. Auch die Saaldeko (Faschingsgirlanden usw.) sollte nicht so ganz richtig zur dargebotenen Musik passen. Aber was soll’s, dafür waren die Mixe und das Bier lecker und das bei absolut fairsten Preisen. Barney, da hast mal wieder was richtig Gutes auf die Beine gestellt, Thanks! Das wichtigste ist ja sowieso die Musik, und die hat absolut gepasst! Ein gelungenes Undergroundkonzi wie es besser nicht sein könnte, es waren die verschiedensten Facetten des Metals vertreten, so wurde es nie langweilig, es war für Jeden was dabei und das auch auf recht hohem Niveau!
Nun zu den Bands: der erste Knaller kam in Form von HELLSCAPE daher, tja, die Jungs zu beschreiben fällt verdammt schwer, die lassen sich aufgrund Ihrer musikalischen Vielfalt und erfrischendem Ideenreichtum wirklich nirgends einordnen, einigen wir uns einfach mal auf Metal ;) . Hauptsächlich fällt die Musik von HELLSCAPE sehr sehr, sehr groovig aus. Der Songaufbau wechselt von schnell zu langsam bishin Reggae/Skaeinflüsse , die mit einem Saxophon unterstrichen werden. Das dominiert aber nicht die Musik der Jungs, ein Großteil basiert auf Metalcore, aber nicht der 0815 Sorte. Ihnen gelingt es verschiedenste Details unterzubringen , ohne den roten Faden in der Songstruktur zu verlieren. Auch die Gitarrenparts sind detailreich aber nicht zu verspielt. Das Publikum weiß es zu schätzen und geht sofort gut ab. Eigentlich wollte ich Bilder machen, aber es war nicht mal der Hauch einer Chance da bis nach vorne zu gelangen, damit dürfte klar sein, wie sehr die Meute gekocht hat. Hammergeil , und das als Opener.  Als nächstes entern die noch sehr jungen RISING HATE aus Hof die Bühne.  Auf den ersten Blick mag man meinen, was die kleinen Jungs da wohl auf der Bühne verloren haben? Das ändert sich aber schlagartig als RISING HATE losackern. Meine Fresse, die haben es faustdick hinter den Ohren! Astreiner Deathmetal ala Schwedenstyle, schön melodiös aber auch mit der nötigen Portion Härte. Soul Demise müssen verdammt aufpassen damit ihnen diese Jungs nicht den Rang ablaufen. Die Jungs prügeln alles nieder und das Publikum liebt sie, sogar die alten Hasen sind schwer beeindruckt von der Leistung. Zu recht! Es geht massiv ab in den Reihen, Haare fliegen Pommesgabeln ebenso. Eine sehr interessante Sache, die unbedingt im Auge behalten werden sollte, da steckt ne Menge Potential drin. Spitze!
Weiter geht’s mit hochklassigem, melodischem Black Metal präsentiert von ANGELUS MORTIS. Merkt Euch diesen Namen!! Live stehen sie keinem der "Großen Namen" mehr nach. Sie steigern sich bei jedem Gig. Sattes, sauberes Riffing, eingängige Melodien, passend unterstrichen, mal tragend mal dezent, von Anja an den Keys, kein Wunder das die Halle tobt. Auch der Schlagzeuger hat Quantensprünge in der Entwickelung gemacht, wo es früher ab und zu mal wackelte ist jetzt das Timing perfekt. In der hiesigen Szene machen sich die Jungs und das Mädel einen immer größeren Namen. Berechtigt. Klasse anzusehen ist auch der Gitarrenmäään Nico, da geht in jeder Minute die Post ab, der Junge post ohne Ende, und dies obwohl er heute eine "Doppelbelastung" zu meistern hat, denn er spielt ebenso bei Cryptic Wintermoon. Sänger Barney brült sich wütend und imposant die Seele aus dem Leib. Wer ihn nicht kennt hätte sicher Respekt davor ihm im Dunkeln über den Weg zu laufen. Ingesamt ein Gig der sich absolut sehen lassen kann, Daumen hoch. Ich habe Cradle live gesehen und die hatten nicht mal ansatzweise so viel Spielwut und Biss wie ANGELUS MORTIS.  Also Achtung Blackies, hier braut sich was zusammen, von dem man noch hören wird! Und weils so schön war und man nun richtig auf Black Metal eingestimmt ist legen CRYPTIC WINTERMOON noch eine Schippe nach. Viele Fans waren da und feierten die Cryptischen , mit einem weinenden und einem lachenden Auge, da es Gerüchte gab , die besagten , dass Sänger Ronny die Band aufgrund beruflichem Stress verlassen will. Was aber nicht der Fall zu sein scheint, aber mehr dazu in einem ausführlichem Interview Es ist wohl mit Recht zu behaupten das CRYPTIC WINTERMOON die heimlichen Headliner des Abends sind. Und sie lassen keine Gelegenheit aus um zu zeigen wer hier der Boss ist. Von den Livequalitäten konnte man sich ja bereits in Wacken oder auch auf dem Partysan überzeugen. Das spricht für sich, denn sie sind im Black Metal eine gefeierte Institution. Auch das Publikum hier weiß das dargebotene zu schätzen, die Halle platzt fast! Da steht wirklich keiner mehr still. Ist auch völlig unmöglich  es wird ein Knaller nach dem anderen abgefeuert. Unter anderem Klassiker wie " Nightcrawler" und "Angels never die". Auch was auf der Bühne an sich passiert muss hier mal vermerkt werden. Basser Nico, den man nach dem Angelus Mortis Gig schon halbtot geglaubt hat, ist in alter Frische wieder in action. Wärend dessen steht Gitarriero Micha mit einem, so scheint es, festgenageltem Dauergrinsen auf den Brettern. Wenn er keine Ohren hätte, hätte er wohl im Kreis gegrinst!! OK wir glauben dir, auch Black Metal macht Spaß .Auch Andrea verzaubert schüchtern vom Keyboard aus mal wieder die männlichen Besucher, die aufgeschnappten Kommentare waren da schon recht eindeutig.  Goatlord ackert wie ein Tier hinterm Schlagzeug, es ist wohl nicht übertrieben zu sagen, das er inzwischen einer der besten seines Fachs in der Region hier sein dürfte.Black Metal in Perfektion, so soll es sein!  Ob das noch zu steigern ist? Hm es ist schwierig weil das Publikum hier sehr auf Black/Death steht, und nach dem fulminanten Gig von Cryptic  es recht schwer ist für FALL OF SERENITY noch ein Schäfchen zu reißen, zumal auch ein Großteil der Besucher inzwischen schon nach Hause gegangen sind und sich der Saal verdächtig geleert hat. Das ist zwar wirklich schade, aber um Glück sind  doch noch ein paar Nasen da geblieben um FALL OF SERENITY Tribut zu zollen. Sie zeigen sich live sicher und stark wie nie. Auch die "neue" Scheibe war die bisher stärkste. Wie soll man die Jungs beschreiben. Ich würde mal sagen, dass Alle, die auf Metalcore oder Hardcore stehen auf jeden Fall für diese Band zu haben sein dürften. Sie spielen sehr solide und straigt und lassen es auch an Groove nicht fehlen. Ich kann sonst nicht viel sagen, da die Musik nicht wirklich meine Baustelle ist und mir Vergleiche demnach sehr schwer fallen. Aber dafür, dass mir dieser Musikstil sonst nicht so zusagt, fand ich die Jungs wirklich nicht übel, also auch hier würde ich mal sagen, dass es absolut positiv ist.
Fazit: Der Abend war TOP! Die für schlappe 10€ gebotene Abwechselung und die Qualität der Bands hat mehr als gestimmt, es gab keine Flops nur hochklassigen Metal. Die Getränkepreise waren ein Witz, so günstig wird man auf kaum einem anderen Konzert im "Westen" so blitzeblau. Tolles Publikum, man hat wirklich die Interessantesten Menschen getroffen, zB: einen Iren (nicht Irren) der total vernarrt in Cryptic ist, ein paar Jungs, die trotz Ihrer jungen Jahre absolut lustig unterwegs sind.  Und es hat sich wirklich gelohnt!!! HOFFENTLICH BALD WIEDER!!

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