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Zur Meinung von Amazon

CD Review: Crowbar - Lifesblood For The Downtrodden

Veröffentlicht am Sonntag 27 März 2005 16:08:27 von maximillian_graves
Jeder Crowbar Fan wird diesem Release entgegengefiebert haben keine Frage, doch dadurch lasse ich mich nicht beeinflussen, auch nicht bei einer der schwersten und besten Doom Bands aller Zeiten.











Trackliste:
1. New Dawn
2. Slave No More
3. Angels Wings
4. Coming Down
5. Fall Back To Zero
6. Underworld
7. Dead Sun
8. Holding Something
9. Moon
10. The Violent Reaction
11. Lifes Blood

Erschienen bei Candlelight 2005

Ewig wurde diese Scheibe angekündigt und eigentlich dachte ich nicht mehr daran, dass es sie einmal geben würde. Mir hätte es nichts ausgemacht, da ich auch ohne 10 weitere Alben Crowbar als eine der bedeutendsten Bands im Doom sehe und ihre Scheiben immer noch sehr sehr häufig den Weg in meinen CD Planer finden.
So legte ich dann auch den neuen Relase in den Player und war wenn ich ehrlich bin und das zeichnet den Planet einfach aus, mehr als enttäuscht! "New Dawn" ist anders nicht das was ich erwartet hatte und kann der langen Wartezeit nicht gerecht werden. Ebenfalls wurde die Stimme von Kirk einmal mehr in 300 facher Aufnahme übereinander gelegt und klingt noch synthetischer als jemals zuvor. Die dauernden Besetzungswechsel sind und waren immer schon ein hörbares Problem bei Crowbar und so legen sie auch dunkle Schatten über dieses Album. "Slave No More" klingt fett keine fragte, bringt ein einfaches und geniales Gitarrenspiel ein, das man oft bei Crowbar vermisst hat. Klingt aber am Ende mehr nach Pantera als nach Crowbar und ist auf der falschen Scheibe gelandet. "Angels Wings" ist eine Nummer die vor allem Live den Crowbar Fan aus seiner Erstarrung wach machen wird, der aber dank völlig ausgelutschter Textzeilen für mich nicht wirklich oft zu ertragen war.
Doch auch wenn es sonst keiner in seinen Rezies erwähnt hat? "Coming Down" sagt schon im Titel was Crowbar mit den Menschen gemacht haben, die sich auf ihre Musik eingelassen haben und zwar sie auf den Boden der Tatsachen zurück zuholen. Bei diesem Song fühlte ich mich sofort an einen meiner Lieblingssongs von Crowbar "Existence is Punishment" erinnert und ja, der neue steht diesem alten Kracher in nichts nach. Genial wie eh und je! Gleiches gilt auch für "Fall Back To Zero" langsam mit gelegentlich Gefühls/Geschwindigkeits- ausbrüchen aufgewertet, fressen sich hier Bass und Gitarre in die Eingeweide. Was hätte aus diesem Album werden können, wenn noch ein paar mehr Songs dieser Güteklasse ihren Weg ins Studio gefunden hätten.
Der Rest der Scheibe hat mich weder enttäuscht noch wirklich vom Hocker gerissen, nur "Lifes Blood" ist eine nette Nummer geworden, die mit Akustik Gitarren und sehr verträumten Sound einmal eine ganz andere Seite von Crowbar zeigen.

Mein Fazit zu dieser Scheibe ist wirklich nicht einfach, aber ich denke mir liegt ein solides Album vor, mit zwei wirklich sagenhaften Höhepunkten und auf der anderen Seite mit viel fadem Beiwerk. Crowbar Fans müssen natürlich zugreifen, aber ob der Rest der Metalgemeinde unbedingt Crowbar hören muss, wo sie es vielleicht seit 15 Jahren nicht getan haben wage ich stark zu bezweifeln. Schade!



Kommentare zu diesem Artikel
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War das alles?
So richtig Zündet die Platte wirklich nicht, der ein oder andere Song hatte die besten Voraussetzungen um an alte Tage anzuknüpfen, für den Rest musste wohl noch das Songmaterial von Pantera herangeschafft werden was für deren Alben aussortiert wurde….Seltsam.