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CD Review: Crack Up - Dead End Run
Veröffentlicht am Dienstag 25 Dezember 2001 14:11:49 von maximillian_graves
Vier Jungs aus dem Ruhrpott zeigen der etablierten Konkurrenz wie man’s ordentlich krachen und sich trotzdem nicht den Spaß verderben lässt.
Crack Up - Dead End Run
1. It’s Shit
2. Dead End Run
3. Maximum Speed
4. Stallknecht
5. Dead Good Mother*****
6. Higher
7. Whores Suck It
8. Well In The Night
9. I’m The Only Way
10. Cut
11. Microcosm
12. Heavy Hearted King
13. Better Dance
14. Evenflow
15. Rock The Coffin
Erschienen 2000 bei Moonstorm Records
Line-Up:
Tim – Bass, Vocals
Torben – Guitars
Dirk – Guitars
Frank – Drums
Lupenreiner Death’n’Roll würde man den Stil der Band wohl am besten charakterisieren. Wirklich heftige Angriffe aus der Rhythmusabteilung und arg runtergestimmte Gitarren spielen grandiose Melodien mit wirklich bösem Gegrunze als Gesang.
Der Opener macht – vom Titel her – eigentlich wenig Hoffnung auf ein gutes Album: „It’s shit“. Aber zum Glück trifft das nicht wirklich zu, sondern eher der dritte Song: „Maximum Speed“. Zusammen mit dem dazwischen geklemmten Song „Dead End Run“ bilden die beiden Songs eine nackenwirbelbrechende Eröffnung für dieses Album, welches gut eine Dreiviertelstunde so weitergeht: Heftig rockend, mit groteskerweise böser und guter Stimmung zugleich. Alle drei Songs bieten zudem – für solche Musik – unglaublich eingängige und fast schon ohrwurmartige Refrains.
Durchweg sind auf dem Album eher groovige UpTempo-Songs vertreten, denn wirklich Knüppelarien. Die Melodien gehen bei Crack Up trotz aller Aggression nie verloren.
Ein weiteres Highlight des Albums ist auf jeden Fall auch „Cut“, eine ebenfalls mit einem eingängigen Versteil („Cut your arms / cut your legs / cut everything you need“) ausgestattete Helikopterbangerhymne.
Der Mix ist ausgesprochen druckvoll und einwandfrei gelungen. Jedes Instrument kommt nur genau so zur Geltung, wie es den besten Eindruck macht – ebenso wie der Gesang.
Abzüge in der B-Note gibt’s dann allerdings für das mehr als armselige Booklet. Die Optik mag toll sein, anscheinend planlos angeordnete Lyrics, keine Bandphotos, dafür einseitig die Linernotes und die Zusammensetzung der Band sogar doppelt.
Passt genau zum Webauftritt der Band (www.crackup.de), aber das nur am Rande.
Fazit: Wer gedruckte Lyrics nicht braucht und auf genialen Death’n’Roll steht, der sollte hier zuschlagen.
1. It’s Shit
2. Dead End Run
3. Maximum Speed
4. Stallknecht
5. Dead Good Mother*****
6. Higher
7. Whores Suck It
8. Well In The Night
9. I’m The Only Way
10. Cut
11. Microcosm
12. Heavy Hearted King
13. Better Dance
14. Evenflow
15. Rock The Coffin
Erschienen 2000 bei Moonstorm Records
Line-Up:
Tim – Bass, Vocals
Torben – Guitars
Dirk – Guitars
Frank – Drums
Lupenreiner Death’n’Roll würde man den Stil der Band wohl am besten charakterisieren. Wirklich heftige Angriffe aus der Rhythmusabteilung und arg runtergestimmte Gitarren spielen grandiose Melodien mit wirklich bösem Gegrunze als Gesang.
Der Opener macht – vom Titel her – eigentlich wenig Hoffnung auf ein gutes Album: „It’s shit“. Aber zum Glück trifft das nicht wirklich zu, sondern eher der dritte Song: „Maximum Speed“. Zusammen mit dem dazwischen geklemmten Song „Dead End Run“ bilden die beiden Songs eine nackenwirbelbrechende Eröffnung für dieses Album, welches gut eine Dreiviertelstunde so weitergeht: Heftig rockend, mit groteskerweise böser und guter Stimmung zugleich. Alle drei Songs bieten zudem – für solche Musik – unglaublich eingängige und fast schon ohrwurmartige Refrains.
Durchweg sind auf dem Album eher groovige UpTempo-Songs vertreten, denn wirklich Knüppelarien. Die Melodien gehen bei Crack Up trotz aller Aggression nie verloren.
Ein weiteres Highlight des Albums ist auf jeden Fall auch „Cut“, eine ebenfalls mit einem eingängigen Versteil („Cut your arms / cut your legs / cut everything you need“) ausgestattete Helikopterbangerhymne.
Der Mix ist ausgesprochen druckvoll und einwandfrei gelungen. Jedes Instrument kommt nur genau so zur Geltung, wie es den besten Eindruck macht – ebenso wie der Gesang.
Abzüge in der B-Note gibt’s dann allerdings für das mehr als armselige Booklet. Die Optik mag toll sein, anscheinend planlos angeordnete Lyrics, keine Bandphotos, dafür einseitig die Linernotes und die Zusammensetzung der Band sogar doppelt.
Passt genau zum Webauftritt der Band (www.crackup.de), aber das nur am Rande.
Fazit: Wer gedruckte Lyrics nicht braucht und auf genialen Death’n’Roll steht, der sollte hier zuschlagen.
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