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Konzert Review: Coppelius / Düsseldorf - Spektakulum / 02.03.07

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Veröffentlicht am Dienstag 06 März 2007 19:51:30 von madrebel
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Voranderthalb Jahren haben die Potsdamer „Coppelius“ schon als Support für „Subway to Sally“ begeistern können. Nun kehrten sie nach Düsseldorf zurück. Leider kamen nur ca. 50 Besucher, eigentlich viel zu wenig, aber die sahen ein wirklich wundervolles Konzert.
Nun, um halb zehn betraten die sechs Renaissancerocker die Bühne und von Anfang an herrschte eine Superstimmung.
Kein Wunder, ist die Spielfreude der sechs doch bezeichnend für ihre Show, ihre Leidenschaft und Hingabe an die Musik ist immer wieder zu spüren. Dass diese emotionalen Elemente sich dann auch schnell auf das Publikum übertragen, dürfte niemanden verwundern.
Schön war das Outfit der Musiker. Gehrock, Frack, Zylinder, eben sehr klassisch gehalten und optisch gesehen eine absolute Augenweide. Der immer wieder hintergründig auftretende Humor war ein weiterer Punkt, der gut in den musikalischen Rahmen passte. Die Ansagen, gepaart mit der Mimik und Gestik der angesprochenen Personen, war nicht nur passend, sondern immer wieder sehr erheiternd.
Musik wurde natürlich auch gespielt. Und das auf höchstem Niveau. Die Eigenkompositionen kamen ebenso gut an, wie auch die gecoverten Stücke von „Iron Maiden“, z.b: „Phantom of the Opera“, großartig gespielt, sehr intensiv und unglaublich heavy, „Wrathchild“ oder auch „Killers“, die großartig ankamen. Eine Gänsehaut verursachte dann das „Motörhead“-Coverstück „1916“, was die Traurigkeit und Melancholie des Originals super auffing und genauso wiedergab. Das Wunderkerzenmeer passte dazu wunderbar.
Die Interpretation mit Oboe und Cello wirkte dabei mehr als nur passend, wie bei jedem der Songs. Übrigens, der Schlagzeuger ist der absolute Hammer. Sauber, tight und hochmotiviert. Ein echter Hingucker.
Nach etwas mehr als 90 Minuten, mehreren Zugaben, die durch lautes „Da Capo“, verlangt wurden, beendeten ein Konzert, was jetzt schon ein kleines Highlight im jungen Jahr darstellte.
Wer die Chance hat, die sechs sympathischen Potsdamer mal irgendwo live zu sehen, sollte es nutzen. Lohnt sich.

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