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CD Review: Collective Soul - From The Ground Up

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Veröffentlicht am Montag 04 September 2006 21:28:58 von madrebel
Dieser Artikel wurde von Redtotem mitgeteilt
Die US Rockgruppe Collective Soul hat zumindest im Ami Land große Erfolge zu verzeichnen. Immerhin haben Collective Soul Ende der Neunziger etwa 10 Millionen Einheiten ihrer Alben dort abgesetzt. Bei uns hat die Band immer noch Underground Status, was sich wahrscheinlich mit ihrem neuen Album auch nicht ändern wird.

Collective Soul - From The Ground Up

1. Compliment
2. Youth
3. December
4. Perfect To Stay
5. Under Heavens Skies
6. She Said
7. Counting The Days
8. Satellite


India Records

Line Up
Ed Roland (v/g/k/p)
Dean Roland (g)
Will Turpin (b/p)
Joel Kosche (g)
Shane Evans (d)


Das neue Album habe ich schon eine Weile bei mir liegen. Warum ich erst jetzt ein Review schreibe? Nun eigentlich machen Collective Soul keinen Hard Rock, geschweige denn Metal, aber diese Band ist wirklich gut und war in den Staaten 1994 sogar mit „Shine“ in den Hard Rock Charts. Das neue Album ist zudem noch ein ruhiges Akustik Album geworden, das zur Hälfte aus Songs von ihrem Album „Youth“ besteht. Ironischerweise ist einer der neuen Tracks auf dem Album „Youth“, der auf dem gleichnamigen Album nicht vertreten war. Alle anderen sind Akustikversionen von älteren Werken der Band.

Mit dem Opener „Compliment“ haben Collective Soul einen Song aus dem 1999 erschienen Album „Dosage“ neu aufgenommen. Zu Beginn kann man diesen Titel gar nicht erkennen, erst als der Refrain einsetzt ist die Melodie bekannt. Hört sich wirklich gut an, besonders das Piano das etwas tragisch klingt, passt wunderbar in das Gesamtbild des Liedes. „Youth“ ist wie gesagt das ein neues Stück auf „Up From The Ground“. Ein toller Song, bei dem man sich so richtig die vorstellen kann, mit der Band am Lagerfeuer zu sitzen und unter Sternenhimmel dem Gesang von Ed Roland zu lauschen. Natürlich gibt es auch eine Akustik Version ihres Megasellers „December“. Das auf dem zweiten, selbstbetitelten Album enthaltene Original war der größte Singlechart Erfolg von Collective Soul in den USA.

Einer der besten Titel auf „From The Ground Up“ ist „Perfect To Stay“. Ein richtig schöner gute Laune Song, der aber nie das Lagerfeuer Feeling verliert. Dagegen scheint es so, als ob Ed Roland auf „Under Heavens Skies“ ganz alleine mit Akustiklampfe diesen Song zum besten geben will. Hört sich alles zwar nicht schlecht an, aber obwohl einem die Originalversion vom Album „Youth“ im Ohr ist wirkt die Akustik Version etwas lahm und langweilig. Auch „She Said“ kann nicht ganz so überzeugen, obwohl ich dazu sagen muss, dass hier wieder mehr Abwechslung geboten wird als bei „Under Heavens Skies“.

Was wiederum „Counting The Days“ vollständig gut macht. Die bluesigen Riffs und der teilweise raue Gesang von Ed Roland ergänzen sich super. Zum Schluss gibt es noch das balladeske „Satellite“ . Auch hier gefällt die Orignalversion von dem Collective Soul Album „Youth“ besser. Allerdings lässt einem das Gitarrensolo hier wirklich eine Gänsehaut über den Rücken laufen, so schön ist das gespielt. Ganz am Ende der CD gibt es noch einen Hidden Track der wiederum zu gefallen weiß. Dieser neue Song ist gut geworden und ein Highlight des ganzen Album. Man wird dazu verleitet den Text mit zu singen und auch die Melodie verleitet dazu zu klatschen oder zumindest mit den Fingern zu schnipsen. "Now you got me drinkin, dont let me drink alone" singt Ed Roland und das lässt man sich an so einem Lagerfeuer kaum zweimal sagen, oder?

Zu Beginn habe ich geschrieben, dass sich der Erfolg auch mit diesem Album wohl außerhalb den USA nicht einstellen wird. Das hängt nicht unbedingt damit zusammen das es ein Akustik Album ist, denn es ist ein schönes Album, dass schon ein wenig Lagerfeuer Atmosphäre rüber bringt. Aber leider ist „From The Ground Up” auch etwas eintönig und das merkt man besonders, wenn man die Original Songs von Collective Soul kennt. Leider hat die Band keine Songs der Alben „Blender“ oder „Hints , Alligation And Things Left Unsaid“ mit dazu gepackt. Ich hätte schon gerne einmal Songs wie „Gel“ oder „Shine“ in solchen Versionen gehört. Für den Fan der Band oder für Freunde von Akustik Alben ist „From Up The Ground“ schon empfehlenswert. Wer aber Collective Soul kennen lernen möchte, dem empfehle ich die Alben bei denen die Band ihre Songs unter Strom gesetzt haben. Collective Soul ist eine Band die es verdient hätte den Durchbruch auch über den großen Teich hinweg zu schaffen.

Ich lege diese Album unter der Kategorie „Geheimtipp“ ab, denn wer auch offen für gute Rockmusik ist und nicht nur Metal hört, der wird mit Collective Soul bestimmt etwas anfangen können.

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