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Konzert Review: Cephalic Carnage - Anomalies Tour 2005

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Veröffentlicht am Montag 04 Juli 2005 13:54:24 von Bloody_Vampire
phpnuke.gifEin Abend voll übelst geilem Grindcore wurde allen willigen am 10. Juni diesen Jahres im Osnabrücker N8 geboten. Nach 3 Jahren Abstinenz hatten sich die US - Grinder von Cephalic Carnage wieder einmal in Osnabrück angesagt.
Cephalic Carnage - Anomalies Tour 2005:

Ein Abend voll übelst geilem Grindcore wurde allen willigen am 10. Juni diesen Jahres im Osnabrücker N8 geboten. Nach 3 Jahren Abstinenz hatten sich die US - Grinder von Cephalic Carnage wieder einmal in Osnabrück angesagt.
Was mich jedoch arg verwunderte war, dass zu diesem Anlass nur etwa 30 weitere Personen erschienen die - das muss man ihnen wirklich lassen - beide Bands frenetisch abfeierten. Der Grund für diese wenigen Besucher war meiner Meinung nach aber auch die etwas komische Planung eines anderen regionalen Veranstalters der nur ein paar hundert Meter weiter ein Konzert mit Burden of Grief veranstaltete. Mit Sicherheit hätten beide Truppen mehr Nutzen daraus gezogen , wenn sie an verschiedenen Abenden gespielt hätten. Aber naja kann man eben nix machen und so standen Neaera - der Opener - vor einem doch ziemlich spärlich erschienenen Publikum.
Davon ließen sich die Münsteraner aber in keinster Weise abschrecken und zockten ihren Death Metal mit einigen Hardcore Einflüssen arschtight und gekonnt runter. Leider kannte ich die Band vorher noch nicht und kann deswegen auch nur kaum etwas zu den einzelnen Namen der Stücke sagen.
Aus diesem Grund halten wir die Sache lieber allgemein.... Man bewegte in einem ständigen Wechselspiel aus richtig geilen und fiesen Blastbeats welche mit der Intensität einer Band wie As I Lay Dying oder Heaven Shall Burn angereichert wurde. Nach ihrem 45 minütigen Set war mir jedoch eins klar... Diese Truppe muss ich unbedingt noch einmal wieder sehen , der beste Anlass hierzu ist ja schon gegeben. Nämlich die gerade beginnende Tour mit As I Lay Dying.
Aber was nach Neaera folgte stellte alles in den Schatten. Als Cephalic Carnage die Bühne enterten trat das Publikum näher zusammen und gleich bei den ersten Tönen des Openers flogen die Matten. Musikalisch wurden natürlich auch wieder verdammt schwere Geschütze aufgefahren. Neben Stücken von der super geilen Lucid Interval Platte durften auch Tracks wie Dying will be the Death of me oder Piecemaker , vom neuesten Output Anomalies in keinster Weise fehlen. Alles in Allem boten die Amis einen Querschnitt durch ihre gesamte Karriere und dürften damit niemanden enttäuscht haben.
Technisch gabs auch an diesem Abend wieder einmal nichts zu bemängeln. Der Drummer knüppelte auf höchstem Niveau wie ein Uhrwerk und auch der Saiten Fraktion konnte man ansehen wie viel Spass ihnen das Spielen machte. Was mir aber besonders gut gefiel waren die teilweise eingefügten , clangesungenen Passagen in einigen Stücken. Passte sehr gut ins Gesamtbild und nahm der Musik niemals ihre Aggressivität.
Zum Ende hin spielte man dann noch 2 Zugaben wobei die Truppe mit lustigen Black Metal Masken auf die Bühne stürmte und sich gewissermaßen einen Heiden Spass aus der Sache machte. Abschließend bleibt nur noch zu sagen, das alle Fans einen wirklich geilen Konzertabend erlebt haben, der besser nicht hätte sein können.

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