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CD Review: Celesty - Mortal Mind Creation

Veröffentlicht am Montag 06 November 2006 14:05:14 von madrebel
Bisher hatte ich noch nichts von einer Band namens Celesty gehört, bis vor kurzem die Promo-CD "Mortal Mind Creation" des finnischen Sextetts aus dem Hause Dockyard 1 bei mir ins Haus geflattert ist.










Celesty - Mortal Mind Creation


1. Lord of Mortals
2. Unreality
3. Demon Inside
4. War Creations
5. Empty Room
6. Among the Dreams
7. Back in Time
8. Arrival
9. Last Sacrifice

Spielzeit: 45:14


Plattenlabel: Dockyard 1


Juha Mäenpää – Keyboards
Jere Luokkamäki – Drums
Antti Railio – Vocals
Teemu Koskela - Lead Guitars
Ari Katajamäki – Bass
Tapanai Kangas - Rhythm Guitars


Nach ein bisschen Recherche musste ich zu meinem Beschämen feststellen, dass es schon der dritte Longplayer der skandinavischen Truppe ist. Zu meiner Entschuldigung ist zu sagen, dass die Band sich bisher nur in Finnland und Japan ein wenig Aufmerksamkeit verschaffen konnte und mit diesem Output nun auch den restlichen Markt ins Visier nehmen möchte. Das Album, welches der dritte Teil einer Fantasygeschichte ist, verkörpert puren powervollen Melodic Metal.
Los geht es mit „Lord of Mortals“, einem nahezu perfekten Song als Intro, der knackig ist und Appetit auf den Rest der CD macht. Die Fantasygeschichte setzt sich mit den sehr schönen, kraftvollen und melodischen Songs „Unreality“ und „Demon Inside“ fort. Eines der Highlights der CD ist der 4 Song „War Creation“ mit einer sehr schönen Gitarrenarbeit, wie sie sich eigentlich auf allen Liedern wiederfinden lässt. Die Riffs ballern mächtig und wirken zu keiner Zeit zu heftig für den Melodic Metal, sie geben ihm einfach geballte Power.
Mortal Mind Creation wächst von Song zu Song und man meint zu erkennen, dass sich das Sextett im Laufe des Longplayers immer weiterentwickelt. Antti Railio singt sehr variabel, er sollte aber in Zukunft die hohen Parts weglassen, da seine Stimme dafür nicht 100% geeignet ist, dann wäre es perfekt!
Der Silberling beinhaltet einige Ohrwürmer mit Hitpotential, wie den Überhammer Song „Empty Room“. Die Finnen liefern, bis auf den achten Track, eine grundsolide Leistung ab. „Arrival“ ist allerdings für mich ein kleiner Ausfall, da die Gesangslinien sich wie ein Kinderlied anhören. Die Instrumentalfraktion ist allerdings auch bei diesem Lied gut am Start. Der Refrain geht aber echt gar nicht! Über die eingesetzten Keyboards lässt sich streiten. Dem einen wird es zuviel Untermalung sein und für den anderen wiederum eine gute Ergänzung des Klangbilds und das, meiner Meinung nach, ohne kitschig zu wirken.
Der Rausschmeißer „Last Sacrifice“ ist dafür aber wieder umso besser! Die Gitarren peitschen den Song nach vorne und diesmal ist auch der Refrain und die ganzen Melodiebögen sehr gelungen.
Fazit ist, dass Celesty zu dem ersten Drittel der Power Melodic Metal Fraktion gezählt werden sollte und wenn sie nächstes mal das Kinderlied weglassen, dann bekommen sie von mir auch die volle Punktzahl, wenn ich Punkte vergeben würde. So kann man mit kleinen Abstrichen den Daumen nach oben zeigen. Weiter so!

Schorsch

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