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CD Review: CRYSTAL BALL - Hellvetia

Veröffentlicht am Mittwoch 24 Dezember 2003 16:47:57 von Zombie_Gecko
Kann ein Album so essentiell wie die Kommentare von Jeannette Biedermann zur politischen Lage am Hindukusch sein und trotzdem richtig gut? „Hellvetia“ beweist, das es geht…







01. Hellvetia
02. Forever And Eternally
03. My Life
04. Last Dance
05. Opposites Attract
06. Want It All
07. One Day At A Time
08. Pictures Of Love
09. Misery Needs Company
10. Bird On A Wire
11. Wasn`t It Love
12. Seeing Is Believing (Bonustrack)

(53:05 min)


2003 Nuclear Blast (www.nuclearblast.de)


Line Up:
Mark Sweeney - Vocals
Scott Leach - Lead & Rhythm Guitar & Backing Vocals
Tom Graber - Rhythm Guitars, Keyboards & Backing Vocals
Dany Schällibaum - Bass & Backing Vocals
Marcel Sardella - Drums

(www.crystal-ball.ch )



In The Beginning (1999)
Hard Impact (2000)
Virtual Empire (2002)
Hellvetia (2003)



Wer sich nicht vom „Intro“ vom Opener und Titeltrack „HELLvetia“ abschrecken lässt, der stellt nach Alphörnern, Vogelgezwitscher und Gejodel fest, dass die Schweizer Crystal Ball ordentlich rocken können. Und das tun sie auch über fast die gesamte Spielzeit hinweg, wenngleich knackige Hardrock-Riffs, kraftvolles Drumming, ein angenehmer Bass, ein zum Glück sehr dezentes Keyboard, Mitgröhlrefrains und eine blitzsaubere Produktion nicht verbergen können, dass auf „Hellvetia“ absolut nichts neues ist. Aber auch wenn man glaubt, beinahe alles schon mal gehört zu haben – im Falle eines so gelungenen Albums sei darauf gepfiffen! Zwar alles andere als modern, aber mit dem gewissen etwas haben Crystal Ball hier ihre Songs geschrieben und aufgenommen. Seien es das mit Hitsingle-Potential ausgestatteten „Forever And Eternally“ (simpel und höchst eingängig); das etwas verträumtere „My Life“ – absoluter Ohrwurm, der Frauenherzen zum Schmelzen bringen dürfte; das etwas rockigere „Opposites Attract“ (aber mit Frauenherzen-Schmelz-Refrain!); der Uptempo-Rocker „Last Dance“ und das ebenfalls mit ordentlich Drive ausgestattete „Want It All“; das wieder etwas ruhigere „Pictures Of Love“ (ebenfalls Ohrwurmrefrain) und das beschwingte, lockere „Bird On A Wire“; die wieder etwas rockigeren „Misery Needs Company“ und „One Day At A Time“, die einen kaum still sitzen lassen und das abschließende „Wasn`t It Love“, bei dem man es wieder ruhiger angehen lässt und eine Piano-unterlegte Herzschmerz-Ballade abliefert, die zwar nicht den Standard der anderen Songs halten kann, da für meinen Geschmack zu schnulzig, aber Mädels dürften auch hier wieder weiche Knie bekommen. Gerade bei der eigentlich letzten Nummer wird deutlich, dass Sänger Mark einen riesengroßen Anteil am Gelingen der Songs hat, denn was die Instrumentenfraktion abliefert, ist zwar richtig gut, aber wie erwähnt nicht übermässig neu. Das kehlige Organ des Sängers aber verhilft „Hellvetia“ dazu, nicht im Durchschnitt zu versinken – und vor allem bei den weiblichen Zuhörern dürfte diese Stimme ihre Wirkung nicht verfehlen. Nur schade, dass „Seeing Is Believing“ nur als Bonustrack enthalten ist – denn der Song gehört in meinen Augen zu den stärksten!

Fans guten alten Hardrocks machen also sicher nichts falsch, zumal wenn ihr noch ein Geschenk für euren weiblichen Bekannntenkreis sucht! Gelungenes Album, welches übrigens von Stefan Kaufmann (Ex-Accept, jetzt U.D.O.) produziert hat!

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