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Zur Meinung von Amazon

CD Review: CREUTZFÄLLTJACOB - Wir lieben euch doch alle

Veröffentlicht am Freitag 20 September 2002 00:00:00 von madrebel
Dieser Artikel wurde von Zombie_Gecko mitgeteilt
Aber wer auf Pseudointellektuellen Deutschcore oder was das auch immer das sein soll steht, darf gerne reinhören - aber sagt nicht ich hätte euch nicht gewarnt...
Na toll - da kommt man aus dem Urlaub heim, schaut in die Post, reißt das Kuvert auf, greift blind hinein, schmeißt den CD-Player an - und dann das! Rotzlangweilige Riffs, die sich permanent wiederholen, Ufftata-Schlagzeug und ein Gesang der eine Beleidigung für dieses Wort an sich darstellt! Das ganze verpackt in stinklangweilige „Songs“ und gewürzt mit Texten, die einem noch einmal die Gefahr, die von der den Bandnamen gebenden Krankheit ausgeht klarmachen!
Kleiner Auszug aus dem Opener „Ruf mich an“: „Das Biest vom Bodensee - den Hörer fest umklammert S.K.Kölsch am anderen Ende - aus dem After jammert. Der Arzt der die Frauen versaut - hat es ihnen beigebracht 0190 666 funkt es nun jede Nacht...“ Und es wird noch besser, aber das möchte ich dem geneigten Leser nun wirklich ersparen. Nur ein kleiner Auszug noch aus „Picasso“: „Picasso iss das Lamm, Stalin ist tot, der Krieg und der Frieden, ein Ende immer rot. Hitler hat das Lamm verschmäht, im Arsch den braunen Hirsch. Pablo iss das Lamm der Schnee im Magen knirscht.“ Wesentlich weniger bescheuert weil viel weniger pseudointellektuell ist dann die Musik - 08/15-Riffs, die im immer gleichen Turnus auftauchen. Mehr Abwechslung bietet da schon der Gesang, der immer neue Überraschungen bietet, weil er keinen Ton trifft. Die „Musiker“ dürften gewußt haben, warum sie sich hinter Pseudonymen verstecken. Ganz lustig sind auch die 183 Jahre alten Witze im Booklet, und sich an einem Klassiker wie „Keine Macht für niemand“ von TonSteineScherben bei soviel Unvermögen zu vergreifen, muss auch nicht sein. Das einzig brauchbare sind 2 - 3 Riffs und die Produktion - den Rest kann man getrost als Grillanzünder und Bieruntersetzer verwenden. Erwähnenswert auch noch die lange Spielzeit von 61:52 min - aber diese Stunde kann man seinen Ohren auch anders versüßen, zum Beispiel mit einem Besuch bei der Großbaustelle drei Straßen weiter. Brauchbar ist das Ding höchstens um seine gehbehinderte Oma endgültig in den Wahnsinn zu treiben und endlich das Erbe zu kassieren oder um die Preise der Wohnungen in der Nachbarschaft zu senken. Aber wer auf Pseudointellektuellen Deutschcore oder was das auch immer das sein soll steht, darf gerne reinhören - aber sagt nicht ich hätte euch nicht gewarnt...

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