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Zur Meinung von Amazon

CD Review: COMPLEX 7 - Process

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Veröffentlicht am Donnerstag 27 Mai 2004 15:29:14 von Zombie_Gecko
Prog Metal muß nicht nur verspielt und nicht hart sein. Wer`s nicht glaubt, sollte Complex 7 mal antesten!










01. Torn
02. Trust
03. Vicious Circle
04. Nightbirds
05. Toadstool
06. Like I Was
07. Tired
08. Interactive

(43:12 min)


2003 Eigenproduktion



Line-Up:
Norbert Vornam - Vocals
Arne Schuppner - Guitar, Backing Vocals
Björn Müller - Bass, Backing Vocals
Guido Schneider - Drums

www.complex7.de



Discographie:
Water (Eigenprod.) (2001)
Process (Eigenprod.) (2003)



Mit ihrem zweiten, selbstproduzierten Album „Process“ liefern Complex 7 eine Scheibe ab, die jedem Freund von anspruchsvollem Metal beziehungsweise Progressive Metal jede Menge Freude bereiten dürfte. Produktion und Aufmachung stehen regulären Veröffentlichungen in nichts nach, womit die 9 Euro plus Porto und Verpackung in jedem Fall gerechtfertigt sind. Der Knaller an Complex 7 ist aber die Musik, denn was der Vierer hier abliefert, kann sich mit etablierten Bands locker messen. Da treffen knallharte Metalriffs, die auch einer Thrashband gut zu Gesicht stehen würden – stellenweise fühlt man sich an Testament erinnert – auf ruhige und cleane, aber höllisch vertrackte Passagen, die manchmal schon beinahe jazzig klingen, getragen vom abwechslungsreichen und immer treibenden Rhythmus von Basser Björn und Drummer Guido, und um dem ganzen noch die finale Würze zu geben liefert Sänger Norbert noch eine beeindruckend variable Leistung ab. Zwar trifft seine Stimme nicht ganz meinen Geschmack um ehrlich zu sein, aber abgesehen davon ist die Performance zwischen rauhem Gesang, cleanen Parts und einigen Kopfstimmen-Einsprengseln einfach klasse. Um so besser gefällt mir aber wie erwähnt die Gitarrenarbeit, die von vorn bis hinten vom feinsten ist. Bleibt nur noch eine Frage – leiden die Songs unter dem immens hohen Anspruch von Complex 7? Und hier lautet die Antwort klipp und klar nein! Denn obwohl man sich nicht scheut, ein ums andere Mal die technische Klasse aufblitzen zu lassen - beziehungsweise unter Beweis zu stellen um es treffender zu formulieren – wirken die Songs nicht zerstückelt oder zerfrickelt. Anspieltipps kann man sich aufgrund des durchgehend hohen Levels getrost sparen – Prog Metal-Fans sollten diese Klassescheibe unbedingt antesten!

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