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Zur Meinung von Amazon

CD Review: COAL CHAMBER - Giving The Devil His Due

Veröffentlicht am Dienstag 19 August 2003 10:48:35 von Zombie_Gecko
Psycho-Hüpf-Rock für Fans und Sammler. Denn bei dem Material handelt es sich um allerlei Raritäten, B-Seiten usw... Aber auch Leute, die auf psychotische Vocals und Klampfen mit Dampfhammergroove stehen, könnten Gefallen an Coal Chamber finden!






1. Headstones And The Walking Dead
Out-take from the 'Coal Chamber' recording sessions.
2. Big Truck (Hand-On-Wheel Mix)
- Appeared on the 'Coal Chamber' digipak
3. Pig (Original Version)
- Recorded one month prior to the recording of the Coal Chamber album, as a test track with producer Jay Gordon.
- Appeared on the 'Coal Chamber' digipak
4. Bradley (Going Postal Mix)
- Appeared on the 'Coal Chamber' digipak
5. Sway (Hypno-Submissive Mix)
- Appeared on the 'Loco' European single as a b-side.
6. Not Living (Original Version)
- Recorded in between the Coal Chamber and Chamber Music albums, for soundtrack use.
7. Blisters
- Recorded in between the Coal Chamber and Chamber Music albums, for soundtrack use.
- Appeared as a b-side on the European 'Loco' Single.
8. El Cu Cuy (Man-To-Monster Mix)
- Appeared as a b-side on the European 'Shock The Monkey' Single.
9. Wishes
- Out-take from the Chamber Music recording sessions.
- Appeared on the 'Chamber Music' European Digipak.
10. Apparition
- Out-take from the Chamber Music recording sessions.
- Appeared on the 'Chamber Music' European Digipak.
11. Anxiety
- Out-take from the Dark Days recording sessions.
- Appeared on the 'Dark Days' Limited Edition.
12. Save Yourself
- Out-take from the Dark Days recording sessions.
- Appeared on the 'Dark Days' Limited Edition.
13. One Step (Chop Shop Mix)
- From the 'Dark Day' recording sessions.
- Appeared on the 'Dark Days' Limited Edition.
14. Big Truck (live)

Demos (1994 - 1995):
15. I
- Taken from Coal Chamber's second demo (January 1995)
16. Oddity
- Taken from Coal Chamber's second demo (January 1995)
17. Sway
- Taken from Coal Chamber's third demo (July 1995)
18. Unspoiled
- Taken from Coal Chamber's third demo (July 1995)
19. Loco
- Taken from Coal Chamber's first demo (August 1994)
20. Babbit
- Taken from Coal Chamber's first demo (August 1994)

(73:22 min)


2003 Roadrunner Records (www.roadrunnerrecords.de)


Line-Up:
Def Fafara - Vocals
Nadja Peulen - Bass
Meegs Rascon - Guitar
Mikey Cox - Drums



Diskographie:
Coal Chamber (1997)
Chamber Music (1999)
Dark Days (2002)
Giving The Devil His Due (B-Sides & Raritäten) (2003)



"Giving The Devil His Due" ist eines der von mir am zwiespältigsten aufgenommenen Alben der letzten Zeit. Denn während sich die Musikindustrie sich über sinkende Absatz-Zahlen (natürlich bedingt durch das Internet...) beklagt, werden Alben wie dieses veröffentlicht, die ohne etwas wirklich neues zu bieten den Fans das Geld aus der Tasche ziehen! Zumal Coal Chamber gerade mal drei Alben veröffentlicht haben und mit "Sway" und "Big Truck" zusätzlich noch zwei Tracks doppelt (wenn auch in verschiedenen Versionen) vertreten sind! Dazu noch diverse Songs, die es nicht auf die bisherigen Alben geschafft haben sowie diverse B-Seiten, Bonustracks und so weiter (s.o.). Warum man dann aber nicht die Tracks "Glow" und "Something Told Me" ("The Scorpion King"- bzw. Resident Evil"-Soundtrack), die laut Info "mühelos die Clubs erschütterten" mit drauf gepackt hat, ist mir dann schleierhaft! Wie dem auch sei, Fans von Coal Chamber kommen hier sicherlich auf ihre Kosten, vor allem wegen der enthaltenen Songs von den Demos, wenn sie sich auch über wirklich neue Songs wohl mehr gefreut hätten. Ansonsten ist das Zielpublikum eindeutig definiert: eine mächtig tief gestimmte Gitarre, die teilweise Riffs mit Groove ohne Ende fabrizieren (wenn auch leider etwas zu selten für meinen Geschmack); dazu in jedem Song die typischen laut-leise Parts, die wohl inzwischen sowas wie die Eintrittskarte in die Rotation-Listen der Musiksender sind und ein Sänger, der entweder diverserlei Drogen konsumiert oder ziemlich abgefahren drauf ist. Jedenfalls klingt Dez Fafara ziemlich durchgeknallt und brüllt sich den Frust aus der Seele, wenn er nicht mit nasaler Stimme clean singt. Eben diese nasale Stimme macht dann auch einen recht hohen Nerv-Faktor aus, der zumindest mir die 73 Minuten etwas lang erscheinen lässt. Interssant ist aber vor allem "Sway", welches entweder nahezu 1:1 geklaut wurde oder als Vorlage von "Fire, Water, Burn" verwendet wurde. Die Textzeile jedenfalls ist identisch, klediglich musikalisch weicht der Track klar ab, wobei die bekannte Version in meinen Augen um Längen besser ist.
Für Metal-Puristen ist "Giving The Devil His Due" also definitiv nichts, Freunde moderner Klänge dürften Gefallen an dieser "Compilation" finden. Und ich hätte mir gewünscht, daß der Silberling nicht nur in der zweiten Hälfte erfreulich deftig aus den Boxen brät. Aber unabhängig davon sind mir Coal Chamber einfach zu eintönig und die Songs zu vorhersehbar. Wie so oft bei solchen Veröffentlichungen, bleibt die Frage nach Sinn und Unsinn - und danach, ob die Musikindustrie tatsöächlich so am Stock geht. Offensichtlich baut man darauf, daß noch genug Geld und Bereitschaft vorhanden ist, um es in solche Releases zu investieren! warum ein solches Album nicht als Bonus-CD zu einer regulären Veröffentlichung für einen kleinen Aufpreis?


Unter www.roadrunnerrecords.de findet Ihr den Song "Headstones And The Walking Dead" von "Giving The Devil His Due" als free MP3. Und die DEVILDRIVER von Dez Fafara stehen auch bald auf der Matte...

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Coal Chamber
Bei Coal Chamber fehlt mir so bisschen der Bums an der Musik. Eher langweilig, da ist die neue Platte: "darkest days" eindeutig besser, aber das hier ist nicht soooo der Brecher...Man kann sie zwar kaufen, aber naja, zum dauerhören nicht so geeignet