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Zur Meinung von Amazon

CD Review: CHEESY - Beg

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Veröffentlicht am Mittwoch 26 November 2003 19:55:29 von Zombie_Gecko
Euer schlimmster Feind ist True Metaller? Bindet ihn auf einen Stuhl und spielt ihm Cheesy`s „Beg“ vor! Für Probleme mit Amnesty International übernehme ich aber keine Verantwortung!





01. Got Freaks
02. Backseatboy
03. Talk
04. B52
05. Get Away
06. Countryside
07. Seven
08. Cynical Dimension
09. Words
10. Get It On
11. Your Style
12. Freebee
13. Surprise Me


(36:18 min)


2003 Little Shark Records (www.littleshark.com)


Line Up:
Rick - Guitar
Coen - Vocals
David - Drums
Wouter - Bass / Backing Vocals

www.cheesy.nl



Beg (2003)



Solltet ihr den oben genannten Vorschlag in die Tat umsetzen, rate ich euch allerdings, euch verdammt gute Anwälte zu besorgen und für den Fall das der Typ frei kommt euch bereits in Südamerika oder auf dem Mond zu befinden (besser zweiteres)! Speziell in zweiterem Fall dürfte euch der Typ nämlich Sachen angedeihen lassen, die sich nicht mal Hannibal Lecter in seinen kühnsten Träumen ausdenken könnte!
Der Grund dafür ist ebenso einfach wie im Grunde genommen verständlich, denn was das holländische Quartett da zusammengebastelt hat, lässt eindeutig auf einen nicht geringen Drogenkonsum schliessen, dessen Ergebnis fanatischen True Metallern das Blut in Fontänen aus den Ohren schiessen lassen dürfte. Als Einflüsse nennt man Down, Primus, System Of A down und Carcass, wobei ich die Einflüsse letzterer bisher vergeblich suche. Von den anderen habe ich nichts in meiner Sammlung und werde diesen Zustand auch nicht ändern – abgefahrene Sounds habe ich dank diversen Durchläufen von Cheesy`s „Beg“ für die nächsten Jahre genug gehört! Nicht das Cheesy schlecht wären – speziell wenn man im Stil einer Punk-Hardcore-Band Gas gibt, Sänger Coen schreit und brüllt und die Gitarre ordentlich brät klingt „Beg“ zumindest ganz nett selbst für jemanden, der auf diese Musik nur bedingt steht. Dann jedoch schaltet man urplötzlich drei Gänge runter, der Bass ertönt auf einmal komplett funkig (was allein bei mir schon Magenkrämpfe auslöst…), das Schlagzeug fabriziert ähnlich abgefahrene Sounds (musikalisch ist die Rhythmussection sicher top – keine Frage) und wem sich dann noch nicht die Gedärme winden, dem gibt Sänger Coen den Rest. Mit äußerst gewöhnungsbedürftiger Stimme, ausgestattet mit wirklich grauenhaftem Timbre erinnert er mich an Daniel Kübeldreck nach dem Versuch, mit Gesangsunterricht zu retten was nicht zu retten ist!
Ich gebe zu, ich kann mit „Beg“ einfach nichts anfangen. Festzuhalten wäre noch, dass sich die Songs im Aufbau leider sehr ähnlich sind, was neben Gänsehaut auch noch Langeweile erzeugt, während zumindest die Produktion gelungen ist.
Wer sich vorstellen kann, sich mit derlei Sound klar zu kommen, der sollte Cheesy einfach mal antesten. Der Rest sollte einen großen Bogen um die Holländer machen – und ich packe „Beg“ jetzt ins Regal und lasse es da stehen…bis mich einer ärgert der nur True Metal hört…

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