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CD Review: CELESTY - Reign Of Elements

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Veröffentlicht am Sonntag 15 Dezember 2002 13:00:00 von Zombie_Gecko
Irgendwo zwischen “unnötig” und “richtig gut” – Tendenz eindeutig zu zweiterem! Innovationsfanatiker – nächster Artikel bitte!
Das spanische Label Arise Records entwickelt langsam gewisse Ähnlichkeiten mit Nuclear Blast: man spezialisiert sich grob auf eine Musikrichtung, ändert an den Grundbedingungen (Studio…) nicht unbedingt viel, und hofft dann darauf das sich auch das neue Produkt gut verkauft. Im Falle von Nuclear Blast hat das so gut funktioniert, das man es dort nicht mal mehr nötig hat, seine neuen Veröffentlichungen auch an kleine Magazine wie dieses zu schicken! Aber das soll hier nicht Thema sein. Ähnlich wie NB vor circa 12 Jahren alles signten, was eine tiefer gestimmte Gitarre halten konnte, verteilen Arise Records Arbeitsverträge an spanische und finnische Bands, die sich dem guten alten Power Metal à la Helloween verschrieben haben. Wer die „Keeper Of Jericho“-Tributesampler zu Hause stehen hat wird einige kennen. In der klassischen Besetzung 2 Klampfen, Bass, Gesang, Drums und Keyboard wird dann im Finnvox Studi von Mika Jussila ein Scheibchen gemastert und dann behauptet, das eben DIESE Band den Metal verändern wird, die neuen Stars am Metal-Himmel werden und so weiter. Gemeinsam haben alle Bands, das sie durchaus ihre Instrumente beherrschen und auch was das Songwriting angeht alles andere als unfähig sind. Warum keine dieser Bands einen ähnlichen Status hat wie die Vorbilder? Weil es einfach nicht mehr unbedingt reicht nur hervorragend zu kopieren. Und das tun Celesty ebenso wie ihre Labelkollegen, weshalb der große Durchbruch wohl auch hier ausbleiben wird, wobei der bereits oben erwähnte Label- / Finnvox-Einheitssound sein übriges dazu tut. Und das ist eigentlich schade, denn abgesehen vom ziemlich fürchterlich klingenden Keyboard (klingt wie Europe mit Karstadt-Keyboard) ist „Reign Of Elements“ ein richtig gutes Scheibchen geworden, das auch nach mehreren Durchläufen zu gefallen weiß, beim ersten schon ins Ohr geht und richtig Spaß macht, da Celesty geschickt das Tempo zwischen den Songs ändern und einige Songs mit Hitpotential im Gepäck haben („Revenge“, „Reign Of Elements“). Dummerweise klingen manche Passagen von zum Beispiel „Revenge“ doch arg nach Hammerfall (speziell der Refrain), womit sich die meisten die Frage stellen dürften, wer das nun wirklich braucht. Und darauf muß ehrlich gesagt die Antwort lauten: eigentlich außer Komplettisten niemand! Denn auch die obligatorische Ballade am Schluß wird nicht für gefüllte Stadien reichen. Andererseits ist „Reign…“ ein richtig gutes Melodic Metal Album geworden, das durchaus Aufmerksamkeit verdient. Kuttenträger sollten mal ein Ohr riskieren, Innovationsfanatiker mit Schlabberhosen können getrost mit gerümpfter Nase vorbei laufen und verpassen eben ein Album, das mir persönlich dreimal lieber als jedes Machwerk von Fred Durst und Konsorten ist!

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