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CD Review: CARNAL LUST - Whore Of Violence

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Veröffentlicht am Dienstag 12 August 2003 08:39:04 von Zombie_Gecko
Ganz Gallien ist von chanson-singenden Schwuchteln besetzt, die den ganzen Tag Weißbrot fressen und den Frauen schöne Augen machen. Ganz Gallien? Nein – dieses Trio zeigt, dass auch Franzosen mit der musikalischen Streitaxt gut umgehen können…




01. Psychotic Dementia
02. Scared
03. Messiah
04. Infectious Mind
05. The Last Soldier
06. Outlaw
07. Human Die
08. Hard Drinker
09. Lost Into The Chaos
10. Grind Porc


(38:10 min)


2003 Diamond Productions (www.diamond-prod.com)


Line Up:
Nicko - Bass & Vocals
Ludo - Guitar
Jerome - Drums & Vocals

(www.carnallust.fr.st)


Alle Achtung! Das 1998 gegründete Trio hat mit „Whore Of Violence“ ein beachtliches Debüt vorgelegt, welches zu den Hoch-Zeiten des Death Metals sicher ordentlich abgeräumt hätte. Selbst die Produktion kommt mit den typischen Ecken und Kanten daher und passt so perfekt zu dem rauhen, ungestümen Death Metal der Franzosen. Stilistisch lässt sich das ganze schlecht einordnen, da man sowohl typisch amerikanische Knüppel-Parts als auch schwedisch klingende Leads eingebaut hat, dazu gelegentlich ganz leicht in grindige Gefilde abschweift und das ganze mit einer erfrischenden Thrash-Attitüde daher kommt. Sänger (und Basser) Nicko bewegt sich ebenfalls in diesem Terrain, wobei mir am ehesten noch Ex-At The Gates-Fronter „Tompa“ Lindberg in den Sinn kommt. Und vor allem die Gitarrenarbeit ist herrlich Old School, so dass Freunde der oben erwähnten Stilrichtungen mit „Whore Of Violence“ mit Sicherheit keinen Fehler machen. Einziges Manko ist die relativ eindimensionale Geschwindigkeit, mit der man sich durch die 10 Songs hackt, fräst und knüppelt, wobei in den Songs selber immer wieder Tempiwechsel vorhanden sind, um nicht stumpf geradeaus zu prügeln. Ist aber letztendlich nicht weiter tragisch, da die 38 Minuten rundum gelungen sind und sich hervorragend dazu eignen, seinen Halswirbeln das Fürchten zu lehren! Die auf der Homepage www.carnallust.fr.st als MP3 zur Verfügung stehenden Songs („Infectious Mind“ komplett sowie „Scared“ und „Hard Drinker“ als edit) sollten euch so weit überzeugen, dass ihr – sofern Fans harter Mucke – „Whore Of Violence“ auf euren Einkaufszettel kritzelt! Aber sagt nicht ich hätte euch nicht gewarnt!!!

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