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Zur Meinung von Amazon

CD Review: CARNAL FORGE - The More You Suffer

Veröffentlicht am Montag 24 März 2003 07:35:10 von Zombie_Gecko
Der Titel ist Programm – Weicheier und Mosh-Gegner werden hier mächtig zu leiden haben!









01. H.B.F. Suicide
02. Deathblow
03. Ripped & Torn
04. Destroy Life
05. Cursed
06. Divine Killing Breed Machine
07. Deep Rivers Of Blood
08. Breaking Boundaries
09. Into Boblivion
10. My Blood Rampage
11. Baptized In Fire
12. Let Me Bleed


(44:37 min)


2003 Century Media (http://www.centurymedia.de)


Line Up:
Jonas Kjellgren - Vocals
Stefan Westerberg - Drums
Jari Kuusisto - Guitar
Lars Linden - Bass

(www.carnalforge.com)


Das letzte, was mir von CARNAL FORGE um die Ohren geballert wurde, war der 2000er Hassbrocken “Firedemon”. Und obwohl mir „Firedemon“ (nach wie vor) sehr gut gefällt, habe ich den Nachfolger „Please…Die!“ irgendwie verpasst. Zum Glück gibt`s aber nun den neuesten Output des Elchjäger-Quintetts. Und „The More You Suffer“ knüpft ohne großes Federlesens da an, wo Carnal Forge (für mich) mit „Firedemon“ aufgehört haben: die Laune ist keinen Deut besser und der Thrash Metal, den der Fünfer hier zockt, hat definitiv Klasse! Was die messerscharfen Gitarrenriffs der beiden Gitarristen nicht von vornherein zersägen, klopft Schlagzeuger Stefan Westerberg mit beängstigender Präzision in Grund und Boden. Und was dann noch annähernd feste Konsistenz hat, wird von Vocalist Jonas Kjellgren ganz einfach zu Staub zerbröselt. Während die Instrumentalisten trotz aller zweifelsfrei vorhandenen Aggressionen auch mal einen Gang zurückschalten und die Gitarristen sich wie bei “Divine Killing Breed Machine“ ein richtig klassisches Gitarrenduell liefern und das Ganze etwas ruhiger angehen lassen, erinnert mich Sänger Jonas an einen heißeren Pitbull, dem gerade jemand den Knochen geklaut hat und der sehr, sehr böse ist. Somit haben es Carnal Forge wieder einmal geschafft, einen überaus gelungenen Thrash-Hassbatzen einzuspielen, der sich mit dem Charme eines Trennschleifers ins Gehirn fräst. Allein „H.B.F. Suicide“ oder „Destroy Life“ sind einfach Hammer, wobei im Gegenzug auch das verhältnismäßig ruhige „Deep Rivers Of Blood“ zu begeistern weiß. Was kann also noch schief gehen bei einem Album mit Gitarrenduellen, einem aggressiven Sänger, einem dynamischen Schlagzeug und abwechslungsreichen Songs mit dem gewissen Etwas? Nicht viel eigentlich. Einen Wermutstropfen gibt es aber doch: die Produktion wird dem wirklich starken Material bei weitem nicht gerecht. Da fehlt einfach das gewissen Quäntchen Power und Druck, um so eine CD zum Klassiker zu machen. Leider ist die Produktion etwas durchschnittlich (speziell Basser Lars ist kaum zu hören), wodurch das Carnal Forge das „Prädikat: Besonders wertvoll“ knapp verpasst haben. Abgesehen davon dürfte „The More You Suffer“ auf alle Fälle zu den Highlights des Jahres zählen. TIP!

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