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Konzert Review: Burning Stage Festival (Mayhem)

Veröffentlicht am Donnerstag 20 Mai 2004 11:53:41 von Bloody_Vampire
phpnuke.gifMayhem sind wieder da ..... Genau so geil wie auf Platte spielt die Band auch live!!!!
Burning - Stage Festival:

Billing:
Spirit Corpse
Branded Skin
Defiled
Cadaver
Mayhem

Nach ihrer total genial neuen Scheibe Chimera, war es für mich das Größte die norwegischen Black Metal Götter endlich einmal Live und in Aktion betrachten zu dürfen.
Gleich als wir an der Location, dem Tor3 in Georgsmarienhütte ankamen, mussten wir dann aber erfahren , dass es wohl Probleme mit dem Soundcheck gab und sich der Beginn deswegen etwas verschieben könnte. Aus diesem angekündigten etwas wurden dann jedoch fast 1.30 Stunden, die wir uns dann mit ordentlichem Biergenuss vertrieben.
Als dann die erste Band Spirit Corpse auf der Bühne stand wurde mir jedoch ziemlich schnell klar , wie wenig ich mit der Mucke der Jungs anfangen konnte. Da die Osnabrücker von ihrem Musikstil auch überhaupt nicht zum Billing passten, war es kein Wunder, dass sich nur ein paar Die Hard Fans vor die Bühne bewegten. Der sehr melodiöse Black - Gothic Metal war mir doch um einiges zu lasch. Die Performance der Mannen war zwar nicht schlecht .... aber naja... mit einer solchen Art von Musik kann ich auch sonst nicht so viel anfangen.
Nach 5 Stücken war für Spirit Corpse dann aber auch schon wieder Schluss, was auch nicht schlecht war , denn nun spielten die Regionalhelden von Branded Skin. Die 5 spielen supergeilen Death /Thrash Metal mit der Lizenz zum totalen abgehen. Die Musik kam um einiges besser an und so verirrten sich hier schon einige anwesende vor die Bühne. Bei Branded Skin konnte man sofort die Eingespieltheit aller Bandmitglieder bermerken und auch ihr Sänger grunzte sich ordentlich den Wolf. Das erste Album dieser Band war schon richtig geil, wenn man sich so auch auf dem in den Nächsten Tagen erscheinenden Zweitwerk präsentiert, kann man der Band meiner Meinung nach eine große Zukunft vorhersagen. Doch auch mit Branded Skin war irgendwann einmal Schluss , denn es sollten ja immerhin noch ganze 3 Bands zum Zuge kommen.
Von der nächsten Band, den Japanern Defiled , hatte ich vorher jedoch noch nichts gehört. Doch was die Truppe hier bot war wirklich obergeil. Death Metal mit einigen Grindelementen gepaart und dann auch noch richtig auf den Punkt gespielt. Da gab es natürlich auch überhaupt kein Überlegen welches Shirt ich mir im Endeffekt unbedingt besorgen musste.
Als ich nach dem Auftritt der Japaner dann über den Parkplatz des Tor 3 lief, traf ich zufällig noch einen Member der Band und konnte ihm noch zu dem Gig gratulieren. Dieser zeigte sich sichtlich erfreut und man konnte ihm im Gesicht ablesen wie viel Freude und Spass ihm der Auftritt bereitet haben muss.
Nach einer weiteren Pause ging es dann mit Cadaver zügig weiter. Noch als kleine Hintergrundinfo: Vorher fungierte man als Cadaver Inc. Nach dem Grindigen Sound von Defiled wurde man hier schon wieder etwas mehr auf den Headliner des Abends vorbereitet. Cadaver spielten zwar keinen Black Metal , doch war ihr Sound so klirrend und kalt, das man glauben konnte, in irgendeiner Gletscherspalte zu stecken . Welch geiles Feeling. Die Stücke waren gut und auch hier waren viele wehende Matten zu beobachten. Da ich von der Band vorher auch keine Songs kannte , kann ich dazu auch nicht wirklich viel sagen. Nur das Cadaver rockten. Zwar nicht so viel wie Defiled aber man kann ja nicht alles haben.
Nach dem Cadaver Gig war dann langes warten angesagt. Ungefähr eine Stunde. Das war zwar nicht ganz so erfreulich aber wozu gab es einen Bierstand mit ordentlichen Preisen.
Als Mayhem dann um halb eins die Bühne enterten, brach tosender Beifall aus. Als Bühnendeko hatte man vorher schon ein mannshohes umgedrehtes Kreuz auf die Bühne geschleppt und dieses natürlich auch noch mit Messern und anderem scharf aussehenden Zeugs gespickt. Mein nächsten Augenmerk fiel dann auf Maniac. In eine Mönchskutte gehüllt stürmte er die Bühne , im Schlepptau seine Mitstreiter. Und gleich ging das Gemetzel los. Die Norweger starteten mit dem ersten Track ihrer neuen Scheibe und sieh da es wurde gepogt und nur noch gemosht. Schon das erste Stück zeigte also , dass die Band von den Fans voll angenommen wurde. Doch und das freute mich wirklich ,wurden nicht nur Stücke vom neuen Chimera Album gespielt, sondern man zockte einen kompletten Karriereauszug vom Deathcrusher Demo bis eben zur aktuellen Platte.
Am besten gefielen mir jedoch wieder einmal das geniale View From Nihil. Schon auf Grand Declaration of War bietet das Stück alles was man als Black Metal Fan hören will. Zum Glück konnte dies auch alles auf der Bühne umgesetzt werden. Die Truppe war super gut drauf und zockte ihr Material arschtight runter. Auch Fall of Seraphs kam genau so gut an wie die ganz alten Stücke.
Das einzige was mir etwas negativ auffiel , waren manche Timing Probleme von Maniac. Dieser war sich manchmal wohl nicht ganz so sicher wann er anfangen musste zu singen. War aber im Endeffekt auch nicht so schlimm ,denn auch er hat alles in allem gezeigt was er drauf hat. Nach einer Stunde und 15 Minuten war dann zwar schon Schluss aber man konnte wenigstens mit der Gewissheit nach Hause gehen etwas denkwürdiges und total geiles nicht verpasst zu haben. In diesem Sinne: Mayhem sind immer noch das Maß aller Dinge!!!!

Am Ende noch schöne Grüße an die Jungs vonner Pommesgabel ;o)

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