Artikel Bewertung

Punkte im Schnitt: 5
Stimmen: 1


Bewerten Sie doch diesen Artikel:

star_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png


Suche

Ihre Suchbegriffe:
Verknüpfung der Suchbegriffe:

Zur Meinung von Amazon

CD Review: Brett Pit - Tritonus

Veröffentlicht am Montag 03 November 2003 13:21:04 von maximillian_graves
Einst spielte Markus Weckermann noch bei Deterrent, der Band die es geschafft hatte der GEMA eine neue Stil-Kategorie mit dem Namen "Jazzmetal" abzuknöpfen. Heute startet er mit Brett Pit einen neuen und definitiv eigenwilligen Versuch die Metalwelt zu bereichern.











1.INEPT
2.FIST CONTACT
3.TWOPOINT
4.STATE OF SLEEP
5.FREEFALL
6.INSIDE SLOWLY
7.NEAR

Erschienen 2001 bei Super Shock Resist Music

Line-Up:
Gerrit - Drums
Christian - Gitarre
Markus - Bass, Stimme


"Tritonus" ist ein Werk bei dem ich erstmal die Scheibe drei Runden laufen lassen musste, bevor sich bei mir das berühmte AHA-Erlebnis einstellte. Dies liegt zum einen daran, dass der Sound von Brett Pit eine wilde, aber interessante Mischung aus den verschiedensten metallischen Elementen darstellt und zum anderen wird man trotzdem neugierig auf das gebotene Material. So finden wir auf "Tritonus" auch die verschiedensten Einflüsse.
Der Opener erinnert mich gesanglich an alte Biohazard Zeiten und die zweite Nummer könnte von Sepultura’s "Roots" inspiriert sein. Ansonsten spielen die ersten drei Songs im Großen und Ganzen im Mid-Tempo Bereich und werden wie alle Songs dieser Platte von "St. Anger" Trommeln begleitet :-).
Ab dem Stück "STATE OF SLEEP" setzt die Band dann auch endlich auf das volle Brett und spielt schneller und härter als am Anfang der Scheibe, obwohl die groovigen Parts auch hier nicht fehlen und ganz nebenbei schon mal nach Pantera mit "5 minutes alone" klingen.
Abgefahren ist sicherlich auch die letzte Nummer "NEAR", welche voll auf den sehr eigenwilligen Gesang von Mr. Weckermann setzt. Der ist zwar auch schon mal in den anderen Lieder zu hören, kommt aber nur in dieser prächtig verrauchten Absturznummer richtig gut.
Alles in allem hat die Scheibe mehr das Flair der 90 und recht wenig vom traditionellen Thrash Sound der 80er. Trotzdem ist alles gut produziert und so dürften vor allem Leute gefallen an dieser Scheibe finden denen alles andere zu angestaubt klingt. Um die Band selbst Sprechen zu lassen: "We’re playing a kind of unique powerful and groovin’ THRASH METAL with some different feelings inside."

Fazit dieser Scheibe ist, das man mit „Tritonus“ von Brett Pitt eine sehr interessante Platte bekommt. Das Werk beinhaltet abwechslungsreichen Thrash Metal, der modern klingt und Mut zum ausprobieren beweist! Lediglich die etwas engstirnigen Metaller von der alten Garde, werden wahrscheinlich nicht so ganz auf diese Art Musik klarkommen.

Kommentare zu diesem Artikel
Zur Zeit sind noch keine Kommentare vorhanden, Sie können der Erste sein.
Schreibe jetzt einen weiteren Kommentar!