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CD Review: Brazen Abbot - My Resurrection

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Veröffentlicht am Freitag 03 Februar 2006 15:01:29 von Master_Of_Puppets
Gitarrenhelden sind so alt wie das Genre des härteren Rock an sich. In den 70ern verzauberten Jimmy Page, Richie Blackmore und Eddie Van Halen ihre Zuhörer und revolutionierten auch das Spiel der elektrischen Gitarre. In diesen Sektor gehört auch Nikolo Kotzev, der mit Brazen Abbot ein neues Album vorlegt.
 
 
 
 
 
 
1. My Resurrection
2. Bad Madman
3. Godforsaken
4. Dreams
5. Flying Blind
6. Another Day Gone
7. More Than Money
8. The Shadows
9. Beggars Lane
10. Rage Of Angels
11. Lost
12. Shades Of Grey
 
Frontiers Records
 
Line-Up
Nikolo Kotzev - Guitar
Joe Lynn Turner - Vocals
Göran Edman - Vocals
Eric Martensson - Vocals
Tony Harnell - Vocals
Wayne Banks - Bass
Mattias Knutas - Drums
Nelko Kolarov - Keyboards
 
 
Seit den glorreichen 70ern sind Gitarrenhelden allerdings mit einem gewissen Makel behaftet, Steve Vai und Yngwie Malmsteen sorgten neben anderen dafür, dass immer schnellere Soli bei den Zuhörern durchaus Kopfschmerzen verursachen konnten. Insofern stellt sich die Frage, ob die Welt diese Heroen und ihre immer ähnlich klingende Musik noch braucht. Zumal durch diese selbsternannten Virtuosen, ein ganzes Subgenre mit negativen Attributen belegt werden kann.
Nikolo Kotzev zählt sicherlich zu den Opfern der letztgenannten Kategorie. Er weiß sein durchaus vorhandenes Können in den Dienst der Songs zu stellen, und lässt so den zahlreichen Gastsängern Raum, ihre stimmlichen Fähigkeiten zu entfalten. So entsteht ein Album, dass zwar stellenweise gefällig vor sich hinplätschert, auf  Dauer allerdings keine wirklich positiven Eindrücke hinterlässt.
Diese Art Melodic Rock, angereichert mit Keyboards und gefälligen Chören im Hintergrund die niemandem weh tun, klingt für meine Ohren jedenfalls ziemlich abgedroschen, beliebig und austauschbar. Gut, es gibt mit Sicherheit schlimmere Flitzefinger als Nikolo Kotzev der eigentlich sehr songorientiert spielt, allerdings macht das „My Resurrection“ für mich nicht besser. Auch die Tatsache, dass u.a. mit Joe Lynn Turner ein wirklicher Könner hinter dem Mikrofon steht rettet diesen Release nicht mehr. Große Namen alleine machen ein Album leider nicht alleine zu einem Hit. Dafür braucht es Songs die etwas taugen, die beim Hörer irgendeine positive Reaktion auslösen. Dieser Effekt findet hier leider nicht statt, weswegen ich dieses Album leider niemandem empfehlen möchte. Sicher wird es Fans dieser Musik geben, die mit diesem Stil auch etwas anfangen kann. Mir erschließt sich jedoch nicht warum dies der Fall ist.

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