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Zur Meinung von Amazon

CD Review: Bosco - Herzblut

Veröffentlicht am Samstag 09 Oktober 2004 23:19:18 von maximillian_graves
Bosco haben mit ihrem Debüt die Lager der Online Mags in zwei Teile gespalten, die einen schreien begeister "Hui" die anderen entnervt "Pfui" und wie immer bei all dem Lob oder Kritik hat man vergessen seiner Pflicht nachzukommen und dem Leser eine Erklärung dieser unterschiedlichen Ansichten nahe zu bringen. Hier ist mein Versuch ...











Trackliste:
1. Nicht allein
2. Alles von mir
3. Verlieren
4. Tausend Fragen
5. Zu viel
6. Traumzeit
7. Halt dich fest
8. Ohne Herz
9. Ganz nah
10. Tut mir leid

Erschienen 2004 bei Locomotive Music

Line-Up:
Gunnar Staege - Drums
Birger Scholz - Vox, Guitars
Kay Schnoor - Bass, vox

Zwar kann man Bosco musikalisch nicht mit Korn vergleichen, der Effekt den diese beiden Bands bei ihren Zuhörern entwickeln aber schon. Ich werde nie vergessen, dass mir mehr als einmal gestandene Musiker versichert haben, KORN sei eine Art Anti-Musik, mit der sie überhaupt nichts anfangen können und wenn ich so die Rezensionen über "Herzblut" lese erlebe, ich das ein oder andere Deja-Vu.
Was die Zuhörer zumindest teilweise erst einmal freuen wird, ist das die Band auf "Herzblut" ihre Texte in Deutsch präsentiert und musikalisch rein gar nichts mit dem Einheitsbrei, der hiesigen Chart Mucker Szene der Marke Rammstein oder Oomph gemein hat. Ersteres zeichnet sich schon durch den ein oder anderen sinnvollen Text aus, aber wie jeder Fanzine Schreiber weis Scheiben wollen rezensiert werden und so dreht sich beim Sänger der Band eben alles mehr oder weniger um den altbekannten "Herzschmerz", was über 10 Songs eine nicht gerade abwechslungsreiche Kost ist.
Musikalisch Starten die Jungs mit dem Opener richtig gut nach vorn und beweisen, das sie eigentlich das straighte abrocken voll drauf haben und nicht immer wieder auf Mädels fang gehen müssen mit ihren langsameren, etwas sehr wehleidigen Nummern. Das ist dann auch letzten Endes was wir auf dem Album bis zum Schluss zu hören bekommen, eine Crossover, Rock Mischung, die ihre leiernden und weinerlichen Sound bis an die Schmerzgrenzen treiben und sich wirklich in jedem Song an einem roten Faden lang ziehen, wie er rötlicher nicht mehr sein könnte.
Entgegen der allgemeinen Meinung im Netz, möchte ich aber genau das als absolut wichtiges Stielmittel dieser Band hervorheben, den wie in der Einleitung geschrieben, wird es mindestens genau so viele Leute geben die "Herzschmerz" daneben finden, wie sie mit ihrer Musik neue Fans gewinnen werden.

Ich finde schon, dass Bosco im Deutsch sprachigen Musik Bereich anders Klingen und mit ihrer modernen Mucke mit Sicherheit einem großen Publikum empfohlen werden sollten!

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