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CD Review: Bloodsimple - A Cruel World

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Veröffentlicht am Montag 19 Dezember 2005 12:40:57 von madrebel
Dieser Artikel wurde von Redtotem mitgeteilt

Bloodsimple ist das neue Band Projekt von Vision Of Disorder Frontman Tim Williams. Das Debütalbum „A Cruel World“ ist ein richtig geiles Metalalbum geworden und Tim Williams konnte sich hier scheinbar total entfalten.
Bloodsimple – A Cruel World

1. Straight Hate
2. Path To Prevail
3. What If I Lost
4. Blood In Blood Out
5. Sell Me Out
6. The Leaving Song
7. Running From Nothing
8. Cruel World
9. Flatlined
10. Falling Backwards
11. Plunder


Reprise Records


Tim Williams (v)
Mike Kennedy (g)
Kyle Sanders (b)
Nick Rowe (g)
Chris Hamilton (d)


Wenn man “A Cruel World” von Bloodsimple in den Player legt, dann bekommt man vom Opener “Straight Hate” sofort die Ohren durchgeblasen. Man spürt den Hass, der einem von dem brutalen Gesang eines Tim Williams entgegen gebrüllt wird. Auch die harten Gitarren und Drums verstärken den Eindruck, dass man hier mal kräftig in den Arsch getreten bekommt. Auch das darauffolgende „Path To Prevail“ bringt den gleichen Hass und die Unzufriedenheit zum Ausdruck. Die dazu passende Hardcore Mucke gibt den Rest dazu. Besonders die schweren Gitarren Riffs machen diesen Song zu etwas einmaligen.

“Blood In Blood Out“ überrascht dann doch sehr, denn dieser Song kommt dem traditionellen Heavy Metal sehr nahe. Typische Metal Riffs begleiten den brüllenden Gesang von Tim Williams, der auch hier pure Aggression zeigt. Mit „Sell Me Out“ wird es dann etwas ruhiger. Der Gesang zu Beginn von „Sell Me Out“ klingt im Gegensatz zu den ersten Songs sehr weich und melodisch, denn Tim Williams hat hier schon so einen kleinen Touch angelegt, der an Bono von U2 erinnert. Mit der Ballade „The Leaving Song“ wird es dann noch etwas entspannter. Das Klavier und der tragische Gesang gibt „The Leaving Song“ etwas melancholisches. Wer aber denkt, das Album zieht sich so fort, der irrt sich. Schon mit dem darauffolgenden Track „Running From Nothing“ wird es wieder härter. Als dann die ersten Töne von „Cruel World“ erklingen und die messerscharfen Hardcore Riffs dazu kommen, ist man wieder bei der zu Beginn angesprochenen Fuck You Attitüde. Sehr geil ist bei diesem Song der ruhige Mittelteil, der beim zuhören scheinbar zu vermitteln versucht, alles sei wieder in bester Ordnung. Dann aber legen Bloodsimple wieder los und hauen dem Hörer wieder die Brutalität um die Ohren.

Den Abschluss von „A Cruel World“ macht der Song „Plunder“. Ein ruhiger Song der einen optimalen Ausklang dieser ansonsten sehr brutalen und scheinbar unzufriedenen Musiker einläutet. Ein schöner Schluss der das Gefühl gibt, eigentlich ist es ja gar nicht so schlimm.

Bloodsimple haben mit dem Album „A Cruel World“ eines der abwechslungsreichsten und brutalsten Metal Alben heraus gebracht die ich kenne. Die wirklich geniale Mischung aus traditionellem Heavy Metal, Hardcore und Rock ist genau das, was man sehr selten zu hören bekommt und Bloodsimple haben das sogar sehr gut hin bekommen. Der Hass und die Brutalität die das Album vermittelt mit dem Gesang von Tim Williams und den teils schweren Riffs der Gitarristen Mike Kennedy und Nick Rowe ist wirklich perfekt gelungen. Für mich haben Bloodsimple mit „A Cruel World“ eines der besten Alben in diesem Jahr veröffentlicht.

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