Zur Meinung von Amazon

Konzert Review: Black Messiah - Aardvaarks - Lindisfarne / 05.03.2004 Ratingen Lux

Bisher keine Wertungen

Veröffentlicht am Mittwoch 09 März 2005 20:44:37 von madrebel
phpnuke.gifTrotz eines wirklich guten Angebot an Bands verirrten sich vielleicht 40 Nasen in das Ratinger Lux. Wirklich viel zuwenig, doch man soll ja das Beste aus diesem Abend machen.











Black Messiah - Aardvaarks - Lindisfarne / 05.03.2004 Ratingen Lux


Den Beginn machten dann „Lindisfarne“ aus Solingen, die bei einigen der wenigen anwesenden sehr gut ankamen. Mir ging der etwas wirre Viking Death Metal, was auch immer sehr schnell auf den Nerv, was nicht heißt, das die Jungs schlecht wären. Das sahen einige andere genauso und die Band spielte vor vielleicht einem Dutzend Menschen.
Trotzdem schien es den anwesenden zu gefallen und die Band zog ihr Ding gnadenlos durch. Respekt !

Aus Köln kamen dann „Aardvaarks“, die vollkommen professionell auftraten, einen gnadenlos geilen Gig hinlegten und bei vielen offene und staunende Münder hinterließen. Kein Wunder, dass Songmaterial kann ja auch einiges und von daher war es auch kein Wunder das die Burschen ankamen ohne Ende und es auch kleine Moshpits gab. Für viele waren Songs wie „Profondo Rosso“, was später noch mal als Zugabe gespielt wurde, das Intro „Terminate“, eine geniale Adaption des Terminatorthemes und auch „For God & the Nation“ wohl die Höhepunkte des Abends. Schade das die endgeile „Primus“-Coverversion von „Too many Puppies“ nicht gespielt wurde, aber „Ace of Spades“ kam auch ganz gut an.
Für viele waren die „Aaardvaarks“ der Höhepunkt des heutigen Abends.

Etwas angefressen, dennoch mit Spielfreude behaftet, betraten „Black Messiah“ aus Essen die Bühne. Die wenigen noch anwesenden erlebten daraufhin noch eine kleine Reise in die Welt unserer nordischen Ahnen, indem Odin und den alten Zeiten musikalisch gehuldigt wurde. “Blutsbruder“, „Feld der Ehre“ und „Christenfeind“ waren nur einige der Stücke die dargeboten wurden. Übrigens wirkten die Jungs im Gegensatz zum Gig im Spilles weitaus selbstsicherer und auch selbstbewusster. Frontmann „Zagan“ machte wirklich was her und auch „Zoran“ und „Drahco“ posten wie die Weltmeister. Einzig Gitarrist „Meldric“ wirkte etwas schüchtern auf der Bühne. Zu Unrecht, wie ich finde.
Und was Drummer „Surthur“ an der Schießbude machte, klang einfach fett. By the way, das Teil sah auch abgefahren aus. Grün und richtig groß.
Schade allerdings, dass nach etwas mehr als 40 Minuten auch schon Schluß war.
Trotzdem, die anwesenden erlebten 3 wirklich gute Bands, die meines Erachtens in vielerlei Hinsicht einen um Längen besseren Sound verdient gehabt hätten. Hätte in jedem Fall mehr Laune gemacht.
Trotzdem, guter Abend.

madrebel


Kommentare zu diesem Artikel
Zur Zeit sind noch keine Kommentare vorhanden, Sie können der Erste sein.
Schreibe jetzt einen weiteren Kommentar!