Artikel Bewertung

Punkte im Schnitt: 0
Stimmen: 0

Bewerten Sie doch diesen Artikel:

star_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png


Suche

Ihre Suchbegriffe:
Verknüpfung der Suchbegriffe:

Zur Meinung von Amazon

CD Review: Bible Of The Devil - The Diabolic Procession

Bisher keine Wertungen

Veröffentlicht am Dienstag 19 September 2006 20:39:58 von madrebel
Dieser Artikel wurde von Redtotem mitgeteilt
In den Siebzigern und Anfang bis Mitte Achtzigern hatte der Metal nicht viel von irgendwelchen Subgenres wie heute. Man brauchte auch nicht so lange um die Band in irgendein Genre einzuordnen, was die meisten Bands ja sowieso nicht wollen. Die Band Bible Of The Devil aus Chicago lässt diese Zeit wieder aufleben.

Bible Of The Devil – The Diabolic Procession

1. Ecclesia Novorum Innocentium
2. Sepulchre
3. Orphans Of Doom
4. Millenialism
5. Legions Of The Oriflamme
6. The Exclusive Miracle
7. Heinous Corpus
8. Judas Ships
9. Slaves


Cruz Del Sur Music


Line Up
Mark Hoffmann (v/g)
Nate Perry (g/v)
Darren Amaya (b)
Greg Spalding (d)


Mit “The Diabolic Procession” haben die Amerikaner ihr viertes Album auf den Markt gebracht. Die Band spielt hier wie Eingangs erwähnt schnörkellosen frühen Achtziger Jahre beeinflussten Metal. Auch die NWoBHM kommt hier nicht zu kurz. Besonders fällt dies bei Songs wie „Sepulchre“ oder „Millenialism“ auf. „Millenialism“ erinnert von den Gitarrenparts sehr an die frühen Iron Maiden. Der Song „Legions Of The Oriflamme“ ist ein toller Headbanger, der hier und da Erinnerungen an die Anfangszeit von Metallica erinnert. Das schwere und teils düster gespielte „The Elusive Miracle“ schleicht sich in den Gehörgang bis dann der schneller gespielte Teil den Kopf bangen lässt bis zu den Nackenschmerzen.

Das Saxon lastige „Heinous Corpus“ hat auch jede Menge spirit und siebziger Flair. Bible Of The Devil haben auf ihrem Album ohne Zweifel die frühen Metal Jahre eingefangen. Der Kracher „Judas Ships“ erinnert nicht nur vom Titel her an die NWoBHM Legende Judas Priest, sondern auch die Musik selbst hat etwas von Judas Priest aus den frühen Achtziger Jahren. Shouter Mark Hoffmann erinnert bei allen Songs aber nicht wie der jeweilige Originalsänger, sondern setzt mit seiner Stimme dem Album den eigenen Stil auf. Das über sieben Minuten lange Opus „Slaves“ ist ein Highlight auf „The Diabolic Procession“. Das psychedelic angehauchte, mit siebziger Art Rock verzierte und einem kleinen Schuß von Black Sabbath Anleihen bestückte Lied macht viel Spaß und ist niemals langweilig. Das haben Bible Of The Devil wirklich großartig gemacht.

Das Zusammenspiel zwischen der Rhythmus Fraktion von Drummer Greg Spalding und dem Basser Darren Amaya, mit den Jungs an der Gitarre und Gesang Mark Hoffmann und Nate Perry passt super. Auf dem Album gibt es jede Menge coole Riffs, die ich gar nicht so gut beschreiben kann. Man muss es einfach hören. Auf diesem Album hört man wirklich wahren schnörkellosen Heavy Metal wie er zu Anfangszeit gespielt wurde. Mit Bible Of The Devil hat sich die Record Company Cruz Del Sur eine wirklich heute selten gewordene Perle an Land gezogen. Wer auf die, von mir angesprochene Musik steht, der sollte unbedingt einmal in dieses Album rein hören.

Kommentare zu diesem Artikel
Zur Zeit sind noch keine Kommentare vorhanden, Sie können der Erste sein.
Schreibe jetzt einen weiteren Kommentar!