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CD Review: Benedictum - Uncreation

Veröffentlicht am Montag 30 Januar 2006 21:19:08 von madrebel
Uncreation ist das Debütalbum eines amerikanischen Quintetts aus San Diego, dass aus der sehr charismatischen Frontfrau Veronica und ihren 4 Mitstreitern an den Instrumenten besteht.










Benedictum - Uncreation


Spielzeit: 53:31

1. Uncreation
2. Benedictum
3. #4
4. Misogyny
5. Ashes To Ashes
6. Wicca
7. Heaven And Hell
8. Them
9. Two Steps To The Sun
10. Valkyrie Rising
11. The Mob Rules (Bonustrack ltd. Digi)


Label: Locomotive Records


Veronica Freeman – Gesang
Pete Wells – Gitarre
Chris Morgan – Keyboard
Jesse Wright – Bass
Blackie Sanchez – Schlagzeug


Schaut man sich vorab die Tracklist der CD an, fällt einem auf, dass sich unter den 11 Liedern zwei Coversongs von Black Sabbath befinden, was einen die Wurzeln von Benedictum sehr gut erahnen lässt. So passt auch die Geschichte dazu, dass DIO-Gitarrist Craig Goldy von der Band hörte und diese mit Begeisterung seinem Freund Jeff Pilson (ex-DIO, Dokken) empfahl. Dieser produzierte ein 3-Track Demo mit dem Fünfer, durch dieses die Band bei den Plattenfirmen Aufmerksamkeit erregen konnte. Leider kenne ich das Demo nicht und kann somit auch nicht sagen, ob von diesem Demo auf dem Debütalbum einer dieser Songs zu finden ist. Übrigens wäre auch noch zu erwähnen, dass Gitarrist Pete Wells nicht die Legende von Rose Tattoo ist, sondern nur den gleichen Namen trägt. In einem großen deutschen Metal-Magazin wurde Veronica als weiblicher DIO bezeichnet und ich dachte mir, wie soll dass denn bitte klingen?! Es ist sehr schwer zu beschreiben und man muss es einfach gehört haben, aber es ist tatsächlich so, was bei den beiden Coverversionen natürlich am meisten zum Ausdruck kommt!

Als Intro der CD lässt die Band Satan zu uns sprechen, also genauer gesagt ertönt rückwärts gesprochener Text. Oder gilt das nur, wenn der Text gesungen ist und man dann den Song rückwärts anhört? Man weiß es nicht genau und munkelt weiter...

Das Intro geht in den schleppenden und sehr kraftvollen Song Uncreation über, der gleichzeitig der Albumstitel ist. Veronicas Stimme kommt sofort sehr zur Geltung, genauso wie die klasse Gitarrenarbeit von Pete und dem dazugehörigen Soundgewand der anderen drei Instrumentalisten. Song zwei des Albums ist die Bandhymne "Benedictum", bei der die Band nochmals an Power zugewinnt! Veronica verleiht diesem Song mit ihrem rollenden R einen besonderen Charme.

Die ganze CD ist eine moderne Homage an Black Sabbath, eine rundum gelungene Mischung aus US Powermetal und Traditionellem! Es klingt irgendwie alles vertraut und doch neu und sehr interessant!

Allerdings kann ich bei so einer kreativen und hungrigen Band nicht verstehen, dass man zwei Coverversionen verwursten musste. Keine Frage, die Band performt die zwei Stücke grandios, doch zwei weitere Songs der Kaliber der anderen Eigenkompositionen hätte das Album viel mehr aufgewertet! Coverversionen gehören üblicherweise wie früher auf Single B-Seiten bzw. heutzutage auf die Maxi-CD!

Ein Highlight der CD ist Valkyrie Rising, der mit 8 Minuten und 43 Sekunden längste Song des Albums. Der Songaufbau ist sehr atmosphärisch mit schönen Harmonien zwischen Keyboard und Gitarre. Einfach mystisch!

Uncreation ist ein gelungener Einstand von Benedictum und darf von keinem Metaller unbeachtet bleiben. Hoffentlich wird uns Benedictum mit noch weiteren Alben dieses Kalibers beschenken. Riskiert ein Ohr, es lohnt sich!

Schorsch


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