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CD Review: Before The DAWN - My Darkness

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Veröffentlicht am Freitag 04 April 2003 12:31:17 von maximillian_graves
Ein Album das man beschreiben kann wie die berühmten Seiten einer Medallie .......








01. Intro
02. Unbreakable
03. Seraphim
04. My Darkness
05. Take My Pain
06. Father And Son
07. Alone
08. Angel
09. Undone
10. Human Hatred
11. 4.16 a.m.

Erschienen 2003 auf (Locomotivemusic.com/)

Line-Up:
Tuomas Saukonnen - Guitar and dark voice
Panu Willman - Guitar and clear voice
Tomi Broman - Bass
Dani Miettinen - Drums
Jarkko Männikkö -Keyboards

(Before The DAWN)


auf der einen Seite düstere melancholische Klänge wie ich sie seit den alten Paradise Lost Zeiten nicht mehr erleben durfte auf der anderen Lieder die mit klarer Stimme unterlegt sind und wohl das krasse Gegenteil darstellen sollen, aber leider die nicht die wirklich gute Laune Transportieren. Wer zwischen den ersten Zeilen gelesen hat merkt schnell, das es sich um ein vertracktes Album handelt, da es auf der einen Seite richtig schöne schwere Klänge zu hören gibt, die zwar nichts für die nächste Party sind, aber einen auf einfachste Weise in eine schwermütige Traumwelt hinab ziehen und so endlich mal wieder eine Scheibe bieten die man in ruhigen Stunden hören kann. "My Darkness" ist das erste Album der finischen Formation "Before The DAWN" mit welchem sie versuchen die gespannte Hörerschaft in ihren Bann zu ziehen. Außerdem sollte man direkt erwähnt werden, das die Keyboards auf dieser Scheibe doch sehr starke EinFlüsse auf die Musik der Band hatten, was den einen oder anderen Leser interessieren dürfte.
Eingangs erwähnte ich ja schon, dass mich diese Songs an Paradise Lost erinnern, allerdings klingt "Before The DAWN" wesentlich härter und auch die Stimme kommt Tiefer und härter aus den Lautsprechern. Wirklich eine sehr gelungene Mischung die mir gut gefällt. Die irgendwie "anderen Lieder" wollen hier die Brücke Schlagen und den Hörer aus der schwermütigen Stimmung herausreißen, doch will man dies wirklich? Ich glaube es nicht, denn wenn man sich auf die düsteren Klänge von "Before The DAWN" einlässt möchte man auch unendlich in diesen versinken und wird sich schnell eine Playlist mit genau diesen Songs programmieren. Doch zurück zur Beschreibung der anderen Seite. Der größte Unterschied dieser Songs ist sicher, das hier eine klare Stimme zu hören ist, die leider ganz klar gegen den kratzigen Gesang, der ein wenig an Children of Bodom erinnert, verliert und die Musik etwas schneller und rockiger rüberkommt, aber nicht wirklich innovativ ist. Um diesen Unterschied selbst zu überprüfen braucht man nur mal den Song Unbreakable antesten, der geprägt ist durch jene beschriebene düstere Stimmung und anschließend den Track Seraphimder einen allein schon durch den seichten Gesang völlig aus der Stimmung reißt.
Trotzdem muss man am Ende sagen, das "My Darkness" ein interessantes Album geworden ist, das nun mal mit Experimenten wie man sie von einer Newcomer Band erwartet geprägt ist. Da der größte Teil der Scheibe eine tolle Atmosphäre hat und nur drei oder vier der Songs aus dem Rahmen fallen, wird jeder der sich immer schon nach nachdenklichen und treibenden Melodien gesehnt hat mit "My Darkness" auf jeden Fall eine gute Wahl treffen.

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