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CD Review: BRAINSTORM - Soul Temptation

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Veröffentlicht am Donnerstag 07 August 2003 13:26:11 von Zombie_Gecko
Die schwäbischen Power Metaller blasen zum Angriff. Wer live gut ist, muß nicht auch gute Platten machen. Machen Brainstorm aber trotzdem - und wie!







01. Highs Without Lows
02. Doorway To Survive
03. The Leading
04. Nunca Nos Rendimos
05. Fading
06. Shiva`s Tears
07. Fornever
08. Soul Temptation
09. Dying Outside
10. To The Head
11. Rising
12. Amarillo (Bonustrack)


(61:27 min)


2003 Metalblade (www.metalblade.de)


Line Up:
Andy B. Frank - Lead / Back-Up Vocals
Torsten “Todde” Ihlenfeld - Guitars / Back-Up Vocals
Milan “Mille” Loncaric - Guitars / Back-Up Vocals
Andreas Mailänder - Bass
Dieter Bernert - Drums

(www.brainstorm-web.net)


Der Name Brainstorm geisterte zwar immer durch die Metalpresse – schließlich existiert die Band seit 1989 – aber der Durchbruch blieb dem Schwaben-Fünfer verwehrt. Ich glaub da war mal was mit dem Propheten im eigenen Land… Und auch ich konnte bis auf manche Sampler-Beiträge nicht allzu viel mit der Band anfangen. Aber nach dem klasse Gig auf dem Bang Your Head wanderte „Soul Temptation“ dann doch mal in meine Einkaufstasche. Verlockend natürlich auch das derzeitige Angebot: denn „Soul Temptation“ kommt im recht hübschen Digipack daher und hat auch noch eine Bonus-DVD im Gepäck, die mit dem kompletten Gig vom letztjährigen Summer Breeze aufwartet. Zwar kann man hier keine monstermäßige Videoproduktion erwarten, aber das ganze geht ok und hat noch dazu einen richtig guten Sound, wahlweise in 5.1 oder 2.0.
Aber auch das reguläre Scheibchen knallt schön flott und druckvoll aus den Boxen und passt somit perfekt zum Power Metal des Quintetts. Aber nicht nur sound- sondern vor allem songtechnisch überzeugt „Soul Temptation“ auf ganzer Linie. 11 Power Metal-Granaten hat man eingespielt und als Bonus noch „Amarillo“, mit dem schon Tom Jones Millionen Frauen einen feuchten Schritt bereitet hat. Passt zwar null zum restlichen Material, kommt aber ganz witzig und dürfte bestens partytauglich sein. Einen weiteren Gag hat man sich bei dem äußerst gelungenen Stampfer „Nunca Nos Rendimos“, bei dem der Refrain in spanisch gehalten ist, was eine Hommage an die dortigen Fans ist. Und unabhängig davon ist „Nunca…“ (heißt glaube ich irgendwas mit „Auf Wiedersehen Freunde“ oder so ähnlich…) eindeutig einer der Anspieltips. Ebenso wie der Opener und das deftige „To The Head“. Und der Rest. Denn Ausfälle gibt`s nicht! Denn „Soul Temptation“ ist mit Abstand das beste Power Metal-Scheibchen, dass sich in den letzten Monaten in meine Sammlung gesellt hat! Lediglich die Stimme von Sänger Andy ist mir manchmal etwas zu unvariabel bzw. passt nicht so 100%ig. Dafür macht das der Mann live mit seinen Qualitäten als Entertainer wieder wett. Unterm Strich hat „Soul Temptation“ alles was ein gutes Power Metal-Album braucht: Bratgitarren, gelungene Soli, abwechslungsreiche Songs, Mitgröhlrefrains, gute Produktion…also wer auch nur halbwegs etwas mit Power Metal anfangen kann, der kann das Ding blind kaufen! Ich habe fertig!

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