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Konzert Review: BOLT THROWER - BENEDICTION - FLESHCRAWL - DISBELIEF am 30.01.2002 in Essen

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Veröffentlicht am Sonntag 03 Februar 2002 08:51:40 von madrebel
phpnuke.gifAlle Jahre wieder, so auch in diesem, war es wieder soweit.
Bolt Thrower kamen mit einem Riesentroß nach Essen, und die Halle war rappelvoll.
So gab es dann auch wieder keine Fragen, also hin, Pflichtprogramm.
Bolt Thrower / Benediction / Fleshcrawl / Disbelief

30.01.2002
Essen / Zeche Carl

Alle Jahre wieder, so auch in diesem, war es wieder soweit.
Bolt Thrower kamen mit einem Riesentroß nach Essen, und die Halle war rappelvoll.
So gab es dann auch wieder keine Fragen, also hin, Pflichtprogramm.
Als erste betraten "Disbelief" die Bühne, und die süddeutschen knüppelten los,
daß sich die Balken bogen.
Sie prügelten ihren Stoff mit einer solchen Intensität in die Menge,
daß man nur noch mit den Ohren schlackern konnte. Hatte sie noch nie so gut erlebt.
"Infected" war das absolute Highlight, und es ging in der Menge schon gut ab.
Was jedoch störte, war der viel zu laute und schrille Sound,
der einem bald wie ein scharfes Messer in die Ohren drang,
zeitweilig sehr unangenehm.
Kurze Umbaupause, und dann betraten "Fleshcrawl" die Bühne,
und die Bayern bewiesen gleich wo der Hammer hängt.
Mit ihrem Old-School Schweden Sound fanden sie noch mehr Freunde in der Menge,
als sie eh schon hatten.
Außerdem finde ich persönlich die Jungs schon viel besser als "Dismember",
denen sie doch zeitweise verteufelt ähneln.
Das waren wirklich 40 geile Minuten.
Doch der Hammer sollte noch kommen.
Man fragte sich, wie "Dave Hunt", der Erbe von "Dave Ingram" sich schlagen würde.
Und der Eindruck war "SEHR GUT !!!!"
Absolut sympathisch, peitschte der glatzköpfige Frontmann die Menge an,
der Moshpit, der sich nach kurzer Zeit entwickelte, war einfach gnadenlos.
Alle Ansagen kamen komplett auf deutsch, immer wieder lobte er das Essener Publikum,
was ja wohl auch eines der besten überhaupt ist, wenn nicht sogar das beste.
Die Briten knallten der Menge einen Klassiker nach dem anderen vor´n Latz,
und die Mebge schrie einfach nach mehr.
Bei den Songs wäre zu erwähnen, u.a:" Subconcious Terror","Dark is the Season",
"Agonised" und noch einiges mehr, auch ihr neuer Stoff kam nur geil rüber.
Dann aber kam eine Ansage:"Diese Lied ist für einen guten Freund bestimmt,
der leider im Dezember gestorben ist. Chuck, wir werden dich nicht vergessen."
Und als Tribut an ihn, spielten sie dann "Carcinoma Angel" und dann traute ich meinen Ohren nicht.
Ich vernahm tatsächlich die Klänge von "Pull the Plug", jaaaaaaaaaaaaa, sie spielten es.
Die Menge tobte, und ich war etwas sauer, daß ich nicht mitmoshen konnte,
da ich ziemliche Rückenschmerzen hatte, die das unmöglich machten. FUCK !!!
Nach kurzer Umbaupause war es dann auch soweit für unser aller Lieblingsbriten.
Die "Bolt Thrower" Truppe kam, und walzte langsam und direkt mal wieder alles nieder,
was nicht bei 3 auf den Bäumen war.
Absolut geil, was die Truppe da wieder fabrizierte. Ich war selber sehr überrascht,
als sie dann "4th Crusade" sehr früh rausschossen, was aber kein Fehler war,
denn bei der Setlist gab es nur Highlights.
"Laid to waste"," Mercebary","Contact-Wait out", "When Glory beckon´s", und vieles mehr.
Auch hier, ein Megamoshpit, der sich bis an den Rand der Halle schoß.
Wahnsinn, echt.
Die Briten sind immer wieder ein Garant für eine absolute fette und trotzdem minimalistiosche Show.
Alter Schwede, oder sollte ich hier eher Brite sagen ? Ach, egal, es war ein absoluter Mördergig.
Alles in allem war es ein absolut geiler Gig von "Bolt Thrower", doch die anderen 3 Bands,
waren qualitativ nicht schlechter, hier war wirklich etwas für´s Geld geboten.
12€ Eintritt, Shirtpreise zwischen 8€ !!! und 12 € für das Langarm waren mehr als nur fair.
Auch das Publikum war verdammt gut drauf, keine Nervensägen, keine BM-Prolls, das war wunderbar.
Jungens, kommt bald wieder, und hoffentlich auf den Sommerfestivals.
Grüße gehen hier noch an "Bentheim","Doro","Ari", dem "Cirdan" vom" herr-der-ringe-film.de" Onlinefanmag.
und allen anderen, die man dort so traf.
War ein geiles Konzert.

Madrebel


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