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Zur Meinung von Amazon

CD Review: BLIND GUARDIAN - A NIGHT AT THE OPERA

Veröffentlicht am Samstag 20 April 2002 08:00:00 von madrebel
Das insgesamz zweite Review dieser tollen Scheibe auf unserer Seite.
Und auch hier heißt es, Lesespaß und Information garantiert,
Viel Spaß !

Blind Guardian – A night at the Opera


Nun, wo soll ich anfangen. Zunächst einmal, wer ein komplexes Album wie die „Nightfall... „ erwartet hat, dürfte überglücklich sein.
Der Output ist sogar derart komplex, dass er sich nicht beim ersten Durchlauf dem Hörer erschließt. Als ich das Album zum dritten mal gehört habe fand ich dann auch einen Zugang, und danach empfand ich den Silberling als durchweg genial.
Natürlich sind auch hier wieder die BG typischen Trademarks wieder zu finden, die Refrains, die sich nach kurzer Zeit ihren Weg ins Großhirn vorgekämpft haben und die vielen Chöre
(Zitat Madrebel: chorälchen, chorälchen, chorälchen).
Ich empfinde dies aber nicht als Makel.
Der Opener ist direkt ein druckvoller verschnörkelter Song.
„Precious Jerusalem“ stellt von vorne rein klar, was den Zuhörer das gesamte 10 Track Album erwarten wird. Abwechslungsreiche, manchmal ein wenig verwirrend vollgepackte Songs.
„Battlefield“ entfaltet nach einem typisch melodischen Intro einen starken Mittelalterlichen Touch, der aber wiederum von dem altbekannten BG still abgelöst wird.
Dieses Stilistische Wechselspiel halten die Jungs den ganzen Song durch, untermalt von unseren heiß geliebten Chören.
„Under the Ice“, meiner Meinung nach ein episches Meisterwerk. Nach einem seltsam anmutenden Intro ,erwartet den Zuhörer Song, der nicht nur durch seine Abwechslungsreichtum glänzt,
sondern auch einen Chorus der einem kalte Schauer én masse über den Rücken laufen lässt.
Mein absoluter Lieblingsong auf dem Album. Einfach nur geil!
„Sadly sings Destiny“ fängt ein wenig sehr ungewohnt an, diese Art Intros sind wir von den Jungs eigentlich nicht gewohnt.
Auch ist André´s Leadgitarren Arbeit angenehm ungewohnt. Der Song wirkt an manchen Stellen seltsam traditionell, bleibt aber unterm Strich durch und durch Blind Guardian. Sprich: Hymne.
„The Maiden and the Minstrel Knight“, ehrlich, als ich den Song das erste mal gehört war mein erster Gedanke:
„Jetzt sind sie vollkommen im Mittelalter hängen geblieben“.
´s Irgendwo erinnert der Song schon an eine Mischung von „Bard´s Song – In the forest“ und „A past and future Secret“, jedoch nur die erste Hälfte,
danach drehen sie zwar schon ein wenig mehr auf, aber schaffen es trotzdem, den Balladeskenhaften Touch zu halten.
Darüber ob es eine reine Ballade ist, oder ein Midtempo Mittelalter Stück, ließe sich ausgiebig streiten. Ich finde den Song jedenfalls sehr gut.
„Wait for an answer“ steigt relativ düster und breit ein. Der wohl komplexeste Song des Albums.
Und so könnte ich tagelang weiterschreiben zumal noch 4 weitere Songs auf dem Rundling zu finden sind, die ihrerseits ein seitenlanges Review füllen könnten.
Besonders Track Numero 10. Der dauert nämlich s
üße 14 Minütelein, weswegen ich mich nur mühsam bremsen kann, nicht alle Songs nach Passagen zu reviewen. Alle Songs sind sehr komplex und entwickeln ihren eigenen Charakter.
Wer zuhören kann wird auch kleine Gimmicks entdecken, die die Jungs in die Songs eingebaut haben.
Dieses Album ist definitiv NICHT dafür geeignet im Hintergrund mitzulaufen,
dieses Album ist aber hervorragend qualifiziert um sich auf eine gemütliche Lichtung eines Waldes, oder an sonst eine beschauliche Stelle zu setzten, den Walkman/ Discman oder was auch immer anzuschmeißen und zu lauschen.
Wer tolerante Nachbarn hat, kann dies auch in den eigenen vier Wänden machen, allerdings bevorzuge ich persönlich eine Lautstärke, die leider nicht immer auf sehr viel Gegenliebe stößt... .
Wie auch immer; Blind Guardian sind reifer geworden, technischer und haben sich scheinbar von den durchgehend schnellen Nummer verabschiedet, was aber nicht unbedingt ein Manko sein muss.
Geschmacksache ist es auf alle Fälle, wie jedes Album jeder Band.
Mir gefällt es!


Doc.


Kommentare zu diesem Artikel
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Re: BLIND GUARDIAN / A NIGHT AT THE OPERA
Tut mir leid, aber BLIND GUARDIAN waren immer schon scheiße und daran hat auch die neue Scheibe nichts geändert. Primitiver und langweiliger geht es gar nicht. Dazu noch dieses grauenhafte Klaus Meine-Englisch. Wie wäre es zur Abwechslung mal mit Metal ? Beispielsweise die neue NO RETURN, oder wenn es unbedingt was Deutsches sein muss, die letzte BRAINSTORM. Von mir aus auch MANOWAR. Nur bitte keine Lobhudeleien mehr auf die langweiligste Band der Welt.