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CD Review: BLACK LABEL SOCIETY - Hangover Music Volume VI

Veröffentlicht am Dienstag 04 Mai 2004 13:25:30 von Zombie_Gecko
Gitarrengott und Ozzy-Saitenhexer Zakk Wylde hat seine BLS mal wieder ins Studio geschleift und ein herrlich düsteres Album eingespielt.








01. Crazy Or High
02. Queen Of Sorrow
03. Steppin Stone
04. Yesterday, Today, Tomorrow
05. Takillya (Estyabon)
06. Won`t Find It Here
07. She Deserves A Free Ride (Val`s Song)
08. House Of Doom
09. Damage Is Done
10. Layne
11. Woman Don`t Cry
12. No Other
13. A Whiter Shade Of Pale
14. Once More
15. Fear

(66:53 min)


2004 Spitfire / Egale Rock (www.eagle-rock.com)


Line Up:
Zakk Wylde - Guitars, Vocals, Bass, Piano
Craig Nunenbacher - Drums
John Tempesta - Drums
James LoMenzo - Bass
John JD Deservio - Bass
Mike Inez - Bass

www.zakkwylde.com



Discographie:
Sonic Brew (1999)
Stronger Than Death (2000)
Alcohol Fueled Brewtality (2001)
1919 Eternal (2002)
The Blessed Hellride (2003)
Hangover Music Volume VI (2004)



Passender hätte der Titel zum neuen Werk der Black Label Society kaum ausfallen können. Nachdem man sich auf der letztjährigen DVD „Boozed, Broozed And Broken Boned“ von der Energie eines Livegigs überzeugen konnte, lässt es Zakk Wylde auf dem sechsten Album, auf dem er neben den Gitarrenparts sämtliche Songs, einen Teil der Bassspuren, die Pianoparts sowie die Produktion übernommen hat, deutlich ruhiger angehen. Zakk sieht es in der Tradition von „Jar Of Flies“ von Alice In Chains oder „Lies“ von Guns´N Roses, Scheiben „die wir während einer 20stündigen Busfahrt oder nach einer Nacht voller „Brewtality“ hören“, und trifft den Nagel damit mittig auf`s Haupt. „Hangover Music Volume VI“ strotzt nur so vor gefühlvollen und intensiven Songs, die den Hörer sanft hinwegtragen. Zwar lässt Zakk Wylde die Klampfe gelegentlich kurz krachen, aber das Hauptaugenmerk liegt ganz klar auf ruhigeren Songs. Und wer bei Songs wie „Steppin Stone“ keine Gänsehaut bekommt, der muß vollkommen taub sein. Dazu noch die Hommage „Layne“ an den vor zwei Jahren an Heroin verstorbenen Alice In Chains-Sänger Layne Staley, die sowohl wütend als auch traurig klingt, das zerbrechliche, aber auch kraftvolle „Crazy Or High“ oder die Piano-Ballade „Yesterday, Today, Tomorrow“ – „Hangover Music Volume VI“ wartet mit 14 absoluten Klassesongs sowie einer genialen Coverversion von Procul Harum`s „A Whiter Shade Of Pale“ auf, die allesamt unter die Haut gehen und wirklich jedem zusagen sollten, der auf gute, wenn auch leicht depressiv angehauchte Rockmusik steht! Neben der musikalischen Klasse ist auch die Produktion vom feinsten, und Zakk Wylde singt vielleicht nicht immer absolut exakt, aber seine Whiskyröhre verpasst den Songs noch dieses absolut authentische Feeling, als wäre „Hangover Music …“ eine spontane Jamsession großartiger Musiker!
Und in jedem Fall ist „Hangover Music Volume VI“ ein absolut großartiges Album! Kaufen!

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