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Zur Meinung von Amazon

CD Review: BATHORY - Nordland I und II

Veröffentlicht am Samstag 09 August 2003 13:17:29 von Zombie_Gecko
Er, der Meister, der direkt dem Satan unterstellte “beglückte” Anfang des Jahres die unwürdige Menschheit. Danke! Ähm…muß man da glaube ich immer sagen!?







Nordland I:
01. Prelude (Instrumental)
02. Nordland
03. Vinterblot
04. Dragons Breath
05. Ring Of Gold
06. Foreverdark Woods
07. Broken Sword
08. Great Awaits A Fallen Brother
09. Mother Earth Father Thunder

(59:44 min)


Nordland II:
01. Fanfare
02. Blooder Shore
03. Sea Wolf
04. Vinland
05. The Land
06. Death And Resurrection Of A Northern Son
07. The Messenger
08. Flash Of The Silverhammer
09. The Wheel Of Sun

(63:29 min)


2002 / 2003 Black Mark (www.blackmark.net)


Um es vorneweg zu nehmen: Bathory bzw. Quorthon mögen Alben hervorgebracht haben, die Unmengen Bands beeinflusst haben. Deswegen gestehe ich auch Quorthon seinen Heldenstatus zu – aber der ständige Kult um ihn war mir noch nie so recht erklärlich. Sei`s drum, wenn die Musik was taugt ist der Rest Nebensache. Und nachdem die letzten Alben – vorsichtig formuliert – als nicht besonders gelungen betitelt wurden, legt der große Meister jetzt mit Nordland I und II zwei Alben vor, die deswegen zusammen besprochen werden, weil sie a) eh zusammen gehören, b) ebenso gut als Doppel-CD erscheinen hätte können (was natürlich weniger Kohle bringt und c) sich eh kaum voneinander unterscheiden. Deswegen auch Punkt b) – beide Alben haben den Anschein, dass hier den Leuten das Geld aus der Tasche gezogen werden soll. Zum einen die Produktion, die zwar noch einigermaßen erträglich, aber in anbetracht der Tatsache, dass hier eine Legende, ein gottgleiches Genie am Werk sein soll, einfach nur erbärmlich klingt. Drucklos, verrauscht, scheppernd – einer Demoband verzeihe ich das, dem ach so begnadeten Herrn Quorthon nicht! Underground hin oder her – dann sollte man gefälligst auch undergroundige Preise verlangen!
Mag jetzt das Argument kommen, dass das Produktionsbudget für zwei Platten reichen musste, weil uns der Herr und Meister über zwei Stunden seiner schöpferischen Genialität um die Ohren haut. Tut er aber auch nicht! Gut, Skandinavien ist groß, da darf man schon mal Längen einbauen – aber doch nicht so viele! Selbst großzügig betrachtet hätte eine CD mit 70 - 80 Minuten gereicht – und auch die wäre nicht atemberaubend gewesen! Zu oft bedient sich Quorthon bei sich selber bzw. hat es auch versäumt, die Platten unterschiedlich zu gestalten. Sicher, hie und da finden sich vereinzelte Riffs und Parts, die man als sehr gelungen bezeichnen kann. Selbige bilden nur leider die Ausnahme und können weder Nordland I noch II auch nur ansatzweise an den Dunstkreis der Genialität heben.
Und wäre die Musik und die Produktion noch zu verkraften, zerstört ausgerechnet der Meister himself mit seinem jämmerlichen Gejaule jegliche Begeisterung! Damit kann er vielleicht in der Tundra Wölfe anlocken (bzw. verjagen), aber singen sollte er jemanden überlassen der sich damit auskennt!
Der einzige Song, der mich noch halbwegs begeistern kann ist „Death And Resurrection Of A Northern Son“ – den Rest kann man getrost vergessen! Bleibt zu hoffen, dass der werte Herr etwas von seinem hohen Ross herunter kommt und uns entweder mit seinen Machwerken verschont oder endlich wieder gute Platten schreibt! Ich plädiere für ersteres…
Ach ja: wer mit seinen Wikinger-Kumpels vorbei kommt um mich dem Meister zu opfern und aus meinem Schädel seinen Apfelsaft zu trinken: bitte die Tür nicht so spät eintreten, die Nachbarn beschweren sich immer!

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