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Konzert Review: Böhse Onkelz Abschiedstour Dortmund Westfalenhalle / 02.10.04

Veröffentlicht am Montag 04 Oktober 2004 18:04:15 von madrebel
Dieser Artikel wurde von RektalerTod mitgeteilt
phpnuke.gifDie wahrscheinlich umstrittenste Band Deutschlands ist auf Abschiedstournee! Hier der Bericht von ersten Konzerttag in der Dortmunder Westfalenhalle...


Angekommen an der Westfalenhalle sah man schon massig Fans. Auf dem Weg zum Einlass kam man unweigerlich an dem Bus vorbei, der Böhse Onkelz Supporters Club Shirts verkaufte. Ein Shirt für 15€ das ist ein fairer Preis. In der Halle schlug der Plastikbecher Pils 0,4l mit 3€ dann schon etwas schon mehr zu Buche. Currywurst gab es für 2,50 € was ein fairer Preis ist. Am offiziellen Merchandising Stand standen sich die Fans die Beine in den Bauch es gab allerlei Shirts zu ergattern für teils auch /„nur/“ 15€.

Dann etwa gegen 19h begann dann die erste Vorband zu spielen: /“Sub7even/“!
Die Jungs machten für eine Vorband richtig gut Stimmung! Ein besonderes Highlight war als der Sänger auf die Idee kam, das Publikum den größten Moshpit Deutschlands bzw. Europas machen zu lassen, um damit ein Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde zu erzielen.. Das ganze verlief folgendermaßen: Die Fans sollten eine Art Gang bilden und das genau in der Mitte. Von der Bühnenabsperrung angefangen bis hinten zum Mischpult. Sobald dann der Sänger das Kommando gab sollten die Ränge schreien: /“Its Killing Time!/“ Dann sollten die Fans auf der rechten Seite des Ganges auf die linke Rennen und umgekehrt, so daß sich eben alle im Gang treffen. Laut Sänger wurde das alles mit Kameras an der Decke aufgezeichnet. Ob es geklappt hat, wer weiß! Es sah auf jeden Fall von den Rängen lustig aus. Zum Schluss wurde dann Weatherman gespielt der wohl einzige Song den man schon öfter im TV oder Radio gehört hat. Sub7even spielten ca. 40 Minuten und es hat schon Spaß gemacht die Jungs rocken zu sehen.

Nach kurzer Umbauphase betraten dann die Wonderfools aus Norwegen die Bühne. Es schien so als konnten die Besucher in der Westfalenhalle nicht allzuviel mit der Musik der Band anfangen. Die Musik klang wie das, was man alltäglich im Radio hören kann, eben wie eine der Bands die nach jeder anderen klingt, die auch diesen schrammeligen /“NU/“ Rock macht. Der Sänger überzeugte nur mit seinem schlechten Englisch bei den Ansagen zwischendurch und brachte mich wenigstens zum lachen. Die Wonderfools spielten 45 Minuten, die, wie ich finde, viel zu lange spielten. Nun, da hatte man wenigstens Zeit auf das stille Örtchen zu gehen und Bier zu holen.

Fast ziemlich genau um 21h standen die Böhsen Onkelz auf der Bühne! Prompt waren die etwa 14.000 Fans aus dem Häuschen! Es wurde mitgesungen und gegrölt, gemosht und Feuerzeuge geschwenkt wie man es sonst wohl fast nirgends auf einem Konzert sehen kann. Die Leute auf den Rängen standen und sangen mit bei jedem Lied! Eine enorm grandiose Stimmung. Zwischen jedem Lied wurde : /„ Scha la la la la Onkelz/“ gesungen.“ Was allerdings auf Dauer sehr eintönig wirkte. Gespielt wurden u.a. Hits wie: Mexiko, Nichts ist für die Ewigkeit, Für Immer, Terpentin, Lieber stehend Sterben, usw. Bei den Ansagen zwischen den Songs merkte man was für eine Nähe die Band zu den Fans hat. Wie der Sänger sagte:/“ Gerade das die Onkelz bei den Medien so umstritten sind, hat die Band mit den Fans zusammengeschweißt./“
Bei dem Konzert merkte man, da ist was wahres dran. Gespielt wurden insgesamt 2 ½ Stunden. Laut einem Ordner ging es relativ ruhig zu es gab nur knapp 150 Festnahmen. So wie der Ordner klang, schien das recht wenig für Onkelz Verhältnisse zu sein. Alles in allem war dies ein recht eindrucksvolles Konzert , was sich aber durch die 2 Vorbands doch etwas zu sehr in die Länge gezogen hat. Leider war dieses mein erstes und letztes Konzert der Böhsen Onkelz, da sich die Frankfurter ja auflösen werden. Trotzdem, ein Konzert was ich wohl nie vergessen werde und was sich wirklich gelohnt hat.


RektalerTod

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