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CD Review: Avantasia - The Metal Opera Part 2

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Veröffentlicht am Dienstag 17 September 2002 16:52:09 von madrebel
Dieser Artikel wurde von masterofpuppets mitgeteilt
Beim Erscheinen des ersten Teils dieser Saga überschlugen sich die Kritiker und verglichen die Platte mit Melodic Speed-Meilensteinen wie den Keeper-Alben von Helloween oder ähnlichem. Auch ich war von diesem Meisterwerk in ähnlicher Weise begeistert und konnte den zweiten Teil dieser Oper nicht erwarten. Nun ist er erschienen und die Frage war, konnte Initiator Tobias Sammet (Edguy) an das Meisterwerk das die erste Scheibe darstellt anknüpfen.
Vorab konnte man bereits auf diversen Magazin-CD’s den Track „Chalice Of Agony“ antesten, der bereits auf Grosses hindeutete und die Spannung noch erhöhte. Auch der Opener „The Seven Angels“ stellte sich als ein 15-minütiges Klassestück heraus, das alle Vorzüge des Melodic Metals aufweist, die dieses Genre zu bieten hat. Darüber hinaus fällt es mir schwer in einem Song, bei dem so viele Klassesänger wie Michael Kiske, Kai Hansen, Andre Matos, Timo Tolkki, David DeFeis, Oliver Hartmann und Rob Rock mitwirken, etwas negatives zu finden. Kurz: ein begeisterndes Stück, das mich bei jedem Hören dermassen fesselt, sodass ich mich nicht in die Lage versetzt sehe, zu beurteilen ob es sich beim zweiten Track „No Return“ nicht doch um einen kleinen Langweiler handelt.
Auf „The Looking Glass“ und „In Quest For“ liefert sich Urheber Tobias Sammet mit Magnum-Sänger Bob Catley ein Duett, und obwohl mir Magnum absolut nicht zusagt, muss ich doch gestehen, dass es sich zumindest bei „The Looking Glass“ um ein weiteres Highlight handelt, das auch auf dem ersten Teil der Avantasia-Oper hätte stehen können. Beim zweiten Stück bei dem Catley beteiligt ist fällt mir allerdings eine musikalische Kommentierung schwer, die nicht Begriffe wie „schleimig“, „schmierig“ oder „unnötig“ enthält. Meiner Meinung nach ein Song zum Vergessen.
Auch die nächsten drei Stücke konnten nach zig Durchläufen meinen Erwartungen nicht gerecht werden. Sie sind beileibe nicht schlecht, keine Frage, nur wenn „Avantasia – The Metal Opera Part 1“ Erinnerungen an die guten, alten Helloween hochkommen lässt und einem das Gefühl gibt, gerade die dritte Auflage der legendären Keeper-Platten in den Fingern zu haben, muss ich für mich feststellen, das der zweite Teil der Avantasia-Saga bereits an dieser Stelle zuviel Durchschnitt enthält, um einem derartigen Vergleich gerecht zu werden. Da hilft es auch nicht viel das mit dem bereits erwähnten hervorragenden „Chalice Of Agony“ und dem genialen Hardrock-Stampfer „Memory“ (klasse Gesang von Ralf Zdiarstek übrigens) einige Highlights am Ende der Platte auf den Hörer warten. Das Outro „Into The Unknown“ lasse ich bewusst aussen vor, diese Ballade braucht kein Mensch, wenn ich das mal so sagen darf.
Fazit des ganzen: Der zweite Teil der Avantasia-Oper ist eine zwiespältige Angelegenheit geworden, die einige herausragende Stücke enthält, aber auch einige klassische Schüsse in den Ofen. Wenn man allerdings die Vergleiche mit Helloween oder ähnlichem beiseite legt bleibt ein gelungenes Melodic-Metal-Album, auf dem es einiges zu entdecken gibt. Wenn nur der erste Teil nicht wäre...

Master Of Puppets


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