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PHM Newz: Auftrittsverbot für Warfield Within auf der WM-Bühne in Mönchengladbach!

Veröffentlicht am Montag 26 Juni 2006 22:35:17 von madrebel
phpnuke.gifStatement von Sänger Sebastian im Namen der Band:

Die Geschehnisse, die sich auf dem Mönchengladbacher Kapuzinerplatz zutrugen können aus der Sicht der Band nicht unkommentiert bleiben und sollten einen jeden Metalhead etwas angehen, da nicht nur unsere Musik, sondern gleich die ganze "Szene" auf ein Schärfstes diskriminiert wurde.
Die Vatikan Riots (Grindcore aus Mönchengladbach) hatten gerade 2 Songs gespielt, da kam bereits die Anweisung vom Veranstalter und vom Ordnungsamt die Lautstärke herunterzuschrauben. Nach 4 Songs war der Techniker nach eigener Aussage nicht mehr in der Lage abzumischen, da er die Band nicht mehr vom Mischpult aus hören konnte. Nach 6 Songs und gespielten 19 Minuten wurde der Auftritt der Vatikan Riots abgebrochen, da 15 Anzeigen wegen Lärmbelästigung bei der Polizei eingegangen waren. Uns, Warfield Within, wurde in Folge dessen komplettes Auftrittsverbot durch den Veranstalter erteilt, mit der Begründung "er hätte gehört, dass wir noch krasser seien"! Mir wurde noch nicht einmal die Möglichkeit eingeräumt zum Publikum zu sprechen, geschweige denn der Kompromiss gefunden für die Anwesenden wenigstens 3-4 Songs in gemäßigter Lautstärke zu spielen.
In Folge dessen kam es zu Diskussionen zwischen den Bands, dem Veranstalter, den Technikern, der Security, den Fans und der angerückten Polizei. Dabei unterhielt ich mich mit einem der Polizeibeamten, und selbst dieser war der Auffassung, dass wir hätten spielen können, womit der Vorwurf der Lärmbelästigung nicht standhielt. Aussagen des Veranstalters wie: "So was Asoziales wollen wir bei einer WM nicht haben", "eure Fans sind mir scheißegal", sowie der Kommentar gegenüber der Mutter unseres Schlagzeugers Simon wie "hätten sie ihrem Sohn nicht mal was Anständiges beibringen können" unterstreicht die Tatsache das es hierfür offensichtlich andere Gründe gab. Die Veranstaltung wurde willkürlich durch den Veranstalter abgebrochen nachdem sich die Pfarre, sowie Anwohner beschwert hatten. Hier wird klar, dass das eigentliche Problem nicht die Lärmbelästigung, sondern "das Herumlungern von langhaarigen, mit Tattoos versehenen, schwarze Klamotten tragenden Satanisten ist."
Uns wurden 85 Dezibel versprochen, während des Gigs fiel der Lautstärkepegel auf 70 Dezibel zurück! Ein Mickie Krause durfte mit 110 Dezibel auftreten, sogar der Deutschrapper Kool Savas hätte auf dem Kapuzinerplatz gespielt, hätte er mehr Karten im Vorverkauf abgesetzt. Ich frage mich wie die Pfarre bzw. die Anwohner auf Savas Songs reagiert hätten wenn er Auszugsweise deutschsprachig und für jedermann verständlich rappt:" Alle Frauen dieser Welt, lutscht meinen Schwanz!"
Zwei unserer Fans wurden von der Security vom Kapuzinerplatz entfernt nachdem sie der dritten Band Legacy (Melodic Rock) den blanken Po zeigten. Dies spricht nicht für das Sozialverhalten der Fans, dokumentiert jedoch die verfahrene Situation.
Abschließend sei gesagt, dass in Mönchengladbach eine Toleranz gegenüber Randgruppen offenbar nicht vorhanden ist.


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