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CD Review: Assassin - The Club

Veröffentlicht am Dienstag 26 April 2005 22:25:02 von madrebel
"Reunions sind so eine zwiespältige Sache". Diesen Satz als Eröffnung eines Reviews musste man in den letzten Jahren/Monaten leider viel zu oft lesen.











Assassin - The Club


The Club
No Fear
Raging Mob
Bushwhackers
Not with us
Psycho Terror
Go Insane
Real Friends
The Price of Power
Thunder and Lightning
Jintian Shenhuo
I swear


A.G.D.-Records


Robert Gonnella - Vocals
Scholli - Guitar
Michael Hoffmann - Guitar
Ufo Walter - Bass
Frank Nellen - Drums


"Reunions sind so eine zwiespältige Sache". Diesen Satz als Eröffnung eines Reviews musste man in den letzten Jahren/Monaten leider viel zu oft lesen. Manche Reunions wurden schöngeredet, manche waren wirklich sinnvoll und andere wiederum doch einfach nur überflüssig. Für mich als Nicht-generell-Reunions-Ablehner und Freund der ersten beiden Assassin-Scheiben klang die Kunde von der Wiederkehr der Düsseldorfer Thrasher aber logischerweise grundsätzlich erstmal positiv. Umso enttäuschter bin ich nun nach mehrmaliger Einfuhr der Comebackscheibe "The Club". Kann man dem Titeltrack oder der Mitgröhl-Hymne "Bushwackers" noch einen gewissen Charme, der ansatzweise den 80er-Kult-Faktor durchschimmern lässt, nicht absprechen, so langweilt der Großteil des Albums doch leider mit zerfahrenen, mittelprächtig produzierten Sounds, die weder die Oldschool-Fraktion glücklich machen, noch neue Fans rekrutieren wird. Oftmals fehlt es an Effizienz, Energie und Geschwindigkeit, Tracks wie "Not With Us" oder "Psycho Terror" sogar ganz einfach an Klasse. Hier und da ein schimmert allerdings ein sympathischer Proll-Charme durch, der teilweise an die deutsche Kapelle "Rumble Militia" erinnert, die Sache aber auch nicht wirklich rettet. Der Versuch, das Ganze mit einem amtlichen Booklet oder einem Song auf Chinesisch zu kompensieren, kann dann auch nicht mehr klappen. Nichtsdestotrotz wird die Platte auch ihre Käufer finden, die aber wohl zu 100% aus Nostalgiegründen zuschlagen werden. Wer auf der Suche nach einer originellen, modernen deutschen Thrashkapelle ist, sollte z.B. auf die Debütscheibe von "Reckless Tide" zurückgreifen, die im direkten Vergleich um Lichtjahre vor der neuen Assassin liegt. Die Hoffnung für die Zukunft will ich aber keinesfalls aufgeben. Dafür ist das vorhandene Potential zu gross, wie die ersten beiden Alben "The upcoming Terror" und vor allem "Interstellar Experience" gezeigt haben. Vermutlich muss sich die Band erstmal wieder einspielen und live ein paar Ärsche treten um auch auf CD zu alter Stärke zurückzufinden.
Assassin, noch ist nichts verloren. "Wir wollen Euch kämpfen sehen".

6666


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