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CD Review: Assassin - The Club

Veröffentlicht am Montag 11 April 2005 18:44:26 von madrebel
Geschlagene 17 Jahre hat es gedauert, bis sich das Düsseldorfer Urthrashgestein nach Auflösung, irgendwann wiederholter Reunion-Ankündigungen, die dann auch 2002 wahr wurde, endlich sich in das Studio begab um nach „The Interstellar Experience“ ein neues Album einzuschmieden.










Assassin - The Club


The Club
No Fear
Raging Mob
Bushwhackers
Not with us
Psycho Terror
Go Insane
Real Friends
The Price of Power
Thunder and Lightning
Jintian Shenhuo
I swear


A.G.D.-Records


Robert Gonnella - Vocals
Scholli - Guitar
Michael Hoffmann - Guitar
Ufo Walter - Bass
Frank Nellen - Drums


Einige Line-Up Wechsel sollten noch folgen. Beispielsweise wurde Basser „Achim“ durch „Ufo Walter“ und Drummer „Atomic Steif“ durch Urdrummer „Frank Nellen“ ersetzt.
Nun, frisch auf zu neuen Taten und nun ist es endlich soweit. Nach 17 langen Jahren gibt es wieder brandneues Material von „Assassin“. Verändert hat sich allerdings in der Zeit nicht allzu viel. Frontröhre „Robert Gonnella“ brüllt wie in den besten Tagen in das Mikro, und der Rest knüppelt sich in feinster Ur-Thrash Metal Manier durch insgesamt 12 Stücke. Das mag für den metallenen Nachwuchs zwar etwas altbacken klingen, denn in den Jahren hat sich schließlich eine ganze Menge getan. Dieses tut dem Spaß an der Scheibe keinen Abbruch. Ganz im Gegenteil. Das Teil klingt nach 80er Thrash pur, direkt in das neue Jahrtausend geschossen. Teilweise hat die Scheibe auch einen derben Punkeinschlag, was den Songs mehr als nur gut tut.
Das hört man beispielsweise sehr gut in „Raging Mob“ oder das Titelstück „The Club“. Auch die großartige „Thin Lizzy“Coverfassung von „Thunder & Lightning“ hat einen derb rotzigen Punkeinschlag. Könnte live ein Knaller werden. Gewöhnungsbedürftig, aber irgendwie auch cool wirkt „Jintian Shenhuo“, eine Thrashgranate die komplett in Chinesisch eingesungen wurde. Klingt sehr abgefahren. Könnte mich nicht erinnern, jemals einen chinesischsprachigen Metalsong gehört zu haben.
Geil ist auch „Not with us“. Geht ab ohne Ende und das Intro dürfte insbesondere beim Düsseldorfer Publikum sehr gut ankommen. Fangesänge aus dem Paul Janes Stadion von Fortuna Düsseldorf hört man jedenfalls nicht sehr oft auf einer Metalscheibe.
Textlich dreghen sich die Nummern um Themen wie der Kampf gegen rechts, soziale Ungerechtigkeiten und ähnliche Thematiken.
Die Produktion ist dazu auch noch äußerst druckvoll ausgefallen. Insgesamt gesehen ist, wie oben gesagt, das Songmaterial etwas altbacken. Aber genau das macht die Scheibe so geil und dürfte bei den Urthrashfanatikern sehr gut ankommen und auch der Nachwuchssthrasher sollte mal ein Ohr riskieren.
Ob mit „The Club“ den Chaosbrüdern um „Assassin“ der direkte Wiederaufstieg in die Teutonenthrashbundesliga gelingen wird, bleibt allerdings abzuwarten. Es wäre ihnen allerdings zu gönnen.
Bleibt zum Ende nur noch eines zu sagen, verdammt geiles Comeback.

madrebel


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