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Konzert Review: Assassin - Mortal Remains - Lindisfarne - Daevas 02.07.2005 Solingen Cobra

Veröffentlicht am Mittwoch 06 Juli 2005 13:47:06 von madrebel
phpnuke.gifMangelnde Werbung und mäßige Mundpropaganda mögen heute dafür gesorgt haben, daß sich gerade mal 150 Nasen nach Solingen verirrten, um den ersten Clubgig der reunierten Assassin nach 2 Jahren zu sehen.
Die nicht anwesenden verpassten einen coolen Abend.










Assassin - Mortal Remains - Lindisfarne - Daevas / 02.07.2005 Solingen Cobra


Leider verpasste ich die eröffnenden „Seeds of Baphoemt“, die aber laut Zeugenaussagen ganz gut gewesen sein sollen.
Zweite im Bunde waren „Daevas“. Unterhaltsamer, crustiger und rumpeliger Underground Black Metal, mit einem coolen Drummer und einem kleinen Schreihals am Mikro, der echt Spaß hatte. Sie waren zwar nach einer Weile etwas eintönig, aber bei ein paar Bier passt das schon. Nur die teilweise 2-3-minütigen Pausen zwischen den Songs, nahmen viel Tempo vom Gig. Ansonsten, spassig.
„Lindisfarne“ sind ja nun im regionalen Underground auch keine unbekannten mehr und hatten scheinbar auch einiges an Fans mitgebracht. Und machten auch von Anfang an gute Party. Merkwürdigerweise fand ich den letzten Gig in Ratingen der Truppe sehr durchwachsen, heute aber klang das ganz anders. Frisch, tight, stimmungsvoll und mit einer ganzen Menge Eier ging die band zu Werke und machte richtig Spaß. Auch die Sängerin bestach durch ein derbes Organ. Die Truppe schein wohl von Gig zu Gig besser zu werden. Solider Viking Metal.
Nun wurde es echt spassig in der Cobra. „Mortal Remains“ spielten, persönlich sah ich sie das erste Mal und bestimmt nicht zum letzten Mal. Geiler Old School Thrash von einem Haufen Chaoten gezockt, die tierisch Spaß in den Backen hatten. Insbesondere der Frontmann erinnerte mich entfernt an Gerre von „Tankard“ und vom Sauf-,Sprüche und Funfaktor kam das durchaus hin. Ich nenne ihn jetzt mal, den bergischen Gerre.
Die Songs kamen alle super rüber. Es wurde gebangt,gepogt, scheinbar hatte man einen kleinen Fanclub dabei. Toller Gig. Die Band sollte man im Auge behalten.
Jetzt wurde es allerdings Zeit für den Headliner.
„Assassin“. Und die alten Düsseldorfer Kultthrasher gaben Gas von Anfang an. Frontsau Robert Gonella war permanent in Bewegung. Brüllte,schrie und sang sich die Seele aus dem Leib und dann der neue Basser. Geiler Sound, den der Mann ablieferte und dazu wirkte der schwarze Hüne auch noch sehr imposant. Da kam optisch was rüber.
In den vorderen Reihen ging es ab ohne Ende und beide Seiten hatten eine Menge Spaß am Gig.
Neue Songs und alte Nummern wechselten sich ab und insbesondere die neuen Nummern vom aktuellen Album kommen live um einiges derber, rockiger und punkiger, als auf Scheibe. Auf jeden Fall hat „Assassin“ bewiesen, dass man immer noch mit ihnen rechnen kann. Man sollte sie sich anschauen. Lohnt sich.
Setlist:Assassin,Baka,The Club,AGD,Psycho Terror,Real Friends,Bushwhackers,I swear,Go Insane,Not with us,Raging Mob,Thunder and Lightning,Price of Power,No Fear, Abstract War, Into forbidden Reality, Fight, Bullets.

madrebel


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