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Konzert Review: Arch Enemy - AJZ Bahndamm Wermelskirchen

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Veröffentlicht am Dienstag 15 März 2011 22:49:59 von madrebel
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Arch Enemy / AJZ Bahndamm Wermelskirchen 14.03.11

Ein Konzert der ganz besonderen Sorte durfte heute das altehrwürdige autonome Jugendzentrum Bahndamm, im Herzen der bergischen Kleinstadt Wermelskirchen erleben. Sonst eher die Location für kleine und mittelgroße Bands der Szene, wenn auch recht bekanntem Vertreter der Szene, durfte es heute die mittlerweile schwer angesagten „Arch Enemy“ begrüßen.
Dieses war ein recht kurzfristiges Konzert, für welches es nur 150 Karten im freien Verkauf gab und der Rest der Journaille, Freunden und Familie vorbehalten war. So war es heute ein sehr intimer Gig, der so schnell wohl in dieser Form nicht noch einmal stattfinden wird.
Die Menge wartete dann auch sehr geduldig, bevor es dann pünktlich um 21.10 losging und die schwedische Kombo um die Leverkusenerin Angela Gossow richtig fett die Bühne rockte.
Die Truppe hatte echt Bock auf den Gig und schoss eine Granate nach der anderen heraus. Hit reihte sich an Hit und so durfte der geneigte Fan in intimster Atmosphäre Songs vom Schlage „Ravenous“,
„My Apocalypse“ oder auch „Nemesis“ reinziehen. Aber auch ganz alte Brecher durften nicht fehlen. So gab es mit „Dark Insanity“ einen richtig tiefen Griff in die Kiste. Aber der Gig war ja dazu da, die Fans langsam auf das in Kürze erscheinende neue Album „Khaos Legions“ vorzubereiten. Von selbigem spielten „Arch Enemy“ zwei Stück, die auf ein wirklich geiles Album hoffen lassen. Auf jeden Fall hatte die Rasselbande richtig Spaß, diese Songs zum ersten Mal zu präsentieren und es hat schon was, zu den ersten Hörern der neuen Stücke zu gehören.
Die Ansagen von Angela dazu waren immer sympathisch und es war auch ihr anzumerken, wie sehr sie es genoss, in diesem kleinen Club auf der Bühne zu stehen. Übrigens war es faszinierend zu sehen und zu hören, was die Leute an den Mischpulten an Licht und Sound in diese kleine Hütte gezaubert haben. Beeindruckend.
Leider war aber auch nach einer Stunde der Spaß schon wieder vorüber und mit „We will Rise“ schickte „Arch Enemy“ den Mob auch schon wieder zurück in den bergischen Nachthimmel.
Eines ist allerdings sicher. So schnell wird man „Arch Enemy“ in einem so kleinen Club nicht wieder sehen. Aber diejenigen, die da waren, haben einen wirklich einzigartigen und denkwürdigen Abend erlebt, der so schnell nicht vergessen werden wird. Hat sich gelohnt.

 

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