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Konzert Review: Anthrax / Beyond Fear / 17.04.2006 Bochum Matrix

Veröffentlicht am Dienstag 18 April 2006 15:37:21 von madrebel
phpnuke.gifOstermontag. Ein Riesenhaufen alter Recken, als auch junger Metalheads liessen es sich am heutigen Tage nicht nehmen, ein Konzert der besonderen Art zu besuchen.











Anthrax / Beyond Fear / 17.04.2006 Bochum Matrix


Und viele ließen sich dann auch nicht vom vollkommen überzogenen Abendkassenpreis von 28€ abschrecken. So war dann die Matrix auch bis zum bersten gefüllt und man harrte der Dinge die dort kommen sollten.

Den Beginn machten dann „Beyond Fear“, die neue Band des Ex-Judas Priest Fronters Ripper Owen. Die Jungs hatten als erstes von Anfang an einen echt tollen Sound, machten riesig Stimmung und hatten es beim Publikum recht einfach. Im vorderen Bereich wurde die Truppe richtig gut abgefeiert und auch der Rest der anwesenden schien nicht unbeeindruckt gewesen zu sein. Das Stageacting war top, tolle Lightshow, eine super aufgelegte Band und ein sehr gut gelaunter Ripper rundeten einen guten Supportgig ab. Konnte sich sehen lassen.

Nach einer akzeptablen Umbaupause ging es dann los. Licht aus, Spot an, Blues Brothers Intro und ab dafür.

Von Anfang an gaben „Anthrax“ derbst Gummi, verbreiteten Toplaune ohne Ende und spielten sich quer durch ihre Klassiker. Joey Belladonna, mit einer perfekt sitzenden Pudelfrisur, machte Stimmung ohne Ende. Scott Ian stand ihm in nichts nach und man begab sich auf eine 80-minütige Reise, die es in sich hatte. „Among the Living“, „Metal Thrashing Mad“, „Got the Time“, Antisocial“, “Medusa” und,und,und. Insbesondere die Mitt-und Enddreißiger-Fraktion feierte, als ob es keinen Morgen mehr gäbe.
Persönlich hat es mir, trotz, oder vielleicht gerade wegen meines inneren Zwiespalts, Belladonna hier, Bush da, sehr gut gefallen. Dieses ändert aber nichts an meiner Meinung zu dieser etwas komischen Geschichte im Anthrax-Camp.
Aber wie Scott Ian sagte, „No matter what the Press says…“, machte man weiter und agierte schweißtreibend ohne Ende.
Überraschenderweise war der Klang für Matrixverhältnisse sehr klar, deutlich und sauber. Das ist dort ja eher selten der Fall. So konnte man auch im hinteren Hallenbereich gut hören, aber leider schlecht sehen. Schade dass die Bühne so niedrig ist.
Nun, wie schon oben erwähnt ging der Gig nur etwa 80 Minuten und als Zugaben gab es noch unter anderem „I m the Man“ und I am the Law“. Persönlich hätte ich zwar gerne noch „Gung Ho“, „Madhouse, „Keep it in the Family“ oder auch „Friggin in the Riggin“ gehört, aber vielleicht beim nächsten mal. Scheinbar läuft die Tour ja recht gut und man kündigte auch ein neues Album an. Wer auch immer dort singen wird. Warten wir es mal ab.
Im Großen und Ganzen war es ein guter Gig, der trotzdem einen leicht faden Beigeschmack enthielt.

madrebel


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Re: Anthrax / Beyond Fear / 17.04.2006 Bochum Matrix
Das kann ich alles nur bestätigen!!! Hat mir super gefallen! Auch ich als 30´er fraktion habe mit gefeiert als gäbe es kein ende... oder sagen wir mal, als gäbe es kein Bush mehr! Anthrax habe ich vorher mit Bush live gesehen in Wacken, aber Belladonna ist einfach Old-School... und hat mir besser gefallen!
Das einzige was ich wirklich schade fand, war die weitest gehende bewegungslosigkeit von Spitz. Ich stand direkt vor ihm und es war, sagen wir mal, eher langweilig....bzw man hatte fast den eindruck ihm war langweilig. Egal, war im großen und ganzen ein super abend!!! Du hast schon alles gesagt!