Artikel Bewertung

Punkte im Schnitt: 0
Stimmen: 0

Bewerten Sie doch diesen Artikel:

star_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png


Suche

Ihre Suchbegriffe:
Verknüpfung der Suchbegriffe:

Zur Meinung von Amazon

Konzert Review: Anthrax - After All - Köln Live Music Hall 2003

Bisher keine Wertungen

Veröffentlicht am Sonntag 23 März 2003 15:22:50 von madrebel
phpnuke.gifJetzt wurde es endgültig genial. „Metal Thrashin´Mad“ war dann die nächste Überraschung im Set. Und das wurde regelrecht abgefeiert. Nun aber folgte etwas , womit niemand gerechnet hatte.

Anthrax / After All

Köln Live Music Hall

22.03.03

Im Rahmen der „We´ve come for you all“ Tour kamen Anthrax das erste Mal nach 5 Jahren auf eigene Tour nach Deutschland und beehrten Köln bei richtig geilem Wetter

Und mehr als 1200 Besucher ließen sich dieses Ereignis nicht entgehen.
Als erstes spielten als Anheizer dann „After All“ aus Belgien. Eine genaz nette Band, aber irgendwie kam ihr etwas merkwürdiger Metalmix nicht sonderlich gut an beim Publikum. Nun, sie waren zwar musikalisch ganz gut , aber trotz alledem eher langweilig und nichtssagend. Das Cover „Metal Militia“ zum Schluss von Metallica kam aber doch recht klasse rüber.

Nun gab es aber ersteinmal eine kurze Umbaupause und man hatte noch eben Zeit für einen Becher Bier und Smalltalk mit bekannten.

Gegen viertel vor Neun war es dann soweit. Vom Band lief die Titelmelodie der „Blues Brothers“ und dann ging es los . Das Intro der neuen CD gefolgt von „What doesn´t die“ und auf als auch vor der Bühne ging es von Beginn schon verdammt gut ab. Und nach „Superhero“ wusste man schon wo der Hammer hängt. Hier sollte es heute Abend richtig zur Sache gehen. Nun und das nachfolgende „Got the Time“ war dann der erste Vorreiter einer ganzen Reihe von Klassikern die man heue Abend spielen würde. Scott und Frank Bello flitzten über die Bühne wie von der Tarantel gestochen und John Bush war einfach unglaublich. Seine Art zu singen machte jeden Song zu einem riesigen Erlebnis und bewies wieder einmal auf´s neue, das er einer der besten Sänger im gesamten Genre ist. Nun spielte Scott Ian aber einige wohlbekannte Riffs an und spielte ein wenig mit dem Publikum. Indem er immer wieder von vorne begann und die Meute regelrecht irre machte. Und dann knallte man „Caught in a Mosh“ in die Meute. Die Menge tobte, moshte und divte das es eine Freude war. Charlie Benante war dabei das Schlagzeug in alle seine Betsandteile zu zerlegen. Mit „Safe Home“ kam dann das nächste Stück der neuen Scheibe und es kam überraschend derb rüber. „In my World“ war dann das nächste und danach hielt John Bush eine kleine Rede, wo auch hintergründig das Thema Krieg angesprochen wurde und er etwas über „War Pigs“ erzählte und sowohl „Saddam Hussein“, „George Bush Jr.“ als auch „Tony Blair“ das Prädikat „War Pig“ verlieh. Treffender hätte man es kaum ausdrücken können. Jedoch sagte er auch, daß man heute hier wäre um den Leuten für einige Zeit ihre Probleme und Sorgen vergessen lassen wollte. Das geling ihnen absolut souverän. Der kleinen Ansage folgte „Inside Out“ wo es dann wieder richtig zur Sache ging. Danach ging es dann nur noch ab. „Fueled“ vom „Stomp 442“ Album, gefolgt von einem dreckig hingerotzten “Antisocial” und “Madhouse”. Ich dachte echt ich spinne, aber damit hatte wohl niemand gerechnet. Dieses sollte aber nicht die letzte Überraschung bleiben. „Black Lodge“ ließ dann den Headbanger etwas erholen, um dann mit „We´ve come for you all“ ein weiteres Brett rauszuhauen. Das kurze Drumsolo von Charlie gab dann noch einen kurzen Moment zum Luftholen. Und die brauchte man danach wirklich. Denn „N.F.L.“ stieß weiter Pfeffer in den Hexenkessel vor der Bühne Mit „Only“ beendeten die Jungs dann aber ersteinmal den regulären Set, doch Zugaberufe ließen sie noch einmal die Bühne entern.
Jetzt wurde es endgültig genial. „Metal Thrashin´Mad“ war dann die nächste Überraschung im Set. Und das wurde regelrecht abgefeiert. Nun aber folgte etwas , womit niemand gerechnet hatte. „Fast as a Shark“ wurde angespielt und die erste Strophe komplett durchgezockt. John Bush fragte dann, ob man denn noch „Accept“ kennen würde, dieses wurde natürlich bejaht und er sagte das „Accept“ den Grundstein zum Thrash gelegt hätten. Es wurde gejubelt, aber ihm war das dann zu wenig. „Seid doch nicht so schüchtern hier in Deutschland“. Daraufhin wurde es ohrenbetäubend und das Mikro wurde Scott Ian überlassen. Er forderte die Masse auf noch einmal alles zu geben und er wolle niemanden stehen sehen, wenn doch, dann solle man ihn einfach mitziehen. Was kam ? „Bring the Noise“ und hierbei war dann die ganze Halle am toben. Der Mittelteil wurde dann mit „I´m the Man“ ausgefüllt und dieses war dann der endgültige Overkill. Keiner, wirklich keiner blieb davon unberührt und es war eine Energie in der Halle, die ihresgleichen suchte.
„Indians“ war dann der absolut letzte Song und dabei holte man den Indianerstamm auf die Bühne, der schon vor beginn des Konzertes mit dem Indianerfederkopfschmuck auffiel. Die Truppe aus Erftstadt tanzte über die Bühne, moshte und bangte zusammen mit dem Rest der Truppe über die Bühne und man merkte das man regelrecht Spaß hatte. Das war mit Sicherheit der coolste Abend , den die Truppe aus Erftstadt je mitgemacht hat.
Leider war es danach auch schon vorbei und mit „Uncle Fucka“ vom „South Park“ Film, gab es dann noch ein nettes Outro.
Fazit: Ein vollkommen gelungener Abend der einfach nur Spaß machte. Die ganze Band war unter Strom, ob Frank, Scott oder John. Rob Caggiano wirkte aber noch ein wenig schüchtern und war etwas statisch. Dafür haute er dann aber ein cooles Riff nach dem anderen raus.
Ein Konzert der Extraklasse. Anthrax sind wieder voll da und das könnte deren Jahr werden.

Intro
What Doesn't Die
Superhero
Got The Time
Caught In A Mosh
Safe Home
In My World
Inside Out
Fueled
Antisocial (Trust)
Madhouse
Black Lodge
We´ve come for you all
N.F.L
Only

Metal Thrashing Mad
Fast as a Shark (Accept)
Bring The Noise
I'm The Man
Indians

Madrebel


Kommentare zu diesem Artikel
Zur Zeit sind 3 Kommentare vorhanden, Sie können sich an der laufenden Diskussion beteiligen.
Schreibe jetzt einen weiteren Kommentar!
Re: Anthrax / After All / Köln Live Music Hall !!!
Zwei kleine Korrekturen zur Setlist:
1. Zwischen "What Doesn't Die" und "Got The Time" fehlt "Superhero" (wird aber im Text erwähnt)
2. Soweit ich mich erinnere wurde nicht "We've Come For You All" sondern "Nobody Knows Anyhting" gespielt
Re: Anthrax / After All / Köln Live Music Hall !!!
1. Steht doch korrekt da. Hä?
2. Das kann ich bestätigen!
Re: Anthrax / After All / Köln Live Music Hall !!!
ja wir müssen ehrlich zugeben das war der coolste abend in unserem leben !!!
wolli
www.metalpriest.de