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CD Review: Anthemon - Kadavreski

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Veröffentlicht am Dienstag 11 Juli 2006 15:40:29 von madrebel
Dieser Artikel wurde von Redtotem mitgeteilt
Anthemon haben auf ihrem dritten Album „Kadavreski“ zwar nur vier Titel, aber trotzdem hat das Ganze eine Laufzeit von fast 45 Minuten.

Anthemon - Kadavreski

1. Kadavreski
2. Print Of The Sand Glass
3. All Is Cyclical
4. Weight Of The Feather

Thundering Records/Twilight

Line Up
Loic Malassagne (v)
Marc Canlers (b)
Sylvain Begot (g/d/p)
Alexandre Kohler (g)
Sébastien Latour (k)


Mit dem 23 Minuten langen Opener und Titeltrack „Kadavreski“ beginnen Anthemon schon sehr gut. Das Konzept zu „Kadavreski“ ist aus Cadavre Exquis entstanden, was grob gesagt soviel wie kostbare Leiche bedeutet. Der Titel „Kadarevski“ ist eine abgewandelte Form des französischen Wortes hierfür, nämlich Cadavre und Exquis. Der Song ist allein schon durch seine Länge sehr abwechslungsreich geraten. Jedes Bandmitglied hat einige Teile von diesem Lied mitgeschrieben. Das besondere daran war, dass keiner vorher wusste was der andere komponiert hatte. Denn jedes Bandmitglied fing bei der letzten Note des vorherigen Teils an, ohne zu hören wie sich das Ganze sonst anhörte. Um so erstaunlicher ist es, was für ein toller Song dabei entstanden ist. Besonders gefallen hier die tollen Keyboard Parts von Sébestien Latour. „Kadavreski“ klingt sehr gut und beginnt hymnisch und geht dann über zu ein paar schönen Keyboardsounds, bis hin zu einigen Black Metal Anleihen. Nach etwa der Hälfte des Titels wird es sehr Gothic lastig zu denen der teils schwarzmetallische Gesang gut passt. Der Schluß, den ich eher zum Bombast Metal zählen würde kommt im Gesamtwerk doch etwas störend an das Ohr. Dennoch ist „Kadavreski“ ein Song der hier etwas dem Hörer gibt, was zumindest noch nicht viele ausprobiert haben und insgesamt gesehen ist das recht gelungen. Die anderen Titel sind in der üblichen Vorgehensweise entstanden.

„Print Of The Sand Glass” klingt sehr nach Gothic Metal und hat doch einige nicht ganz nachvollziehbare Breaks. Möglicherweise sollte dieses Stück an den Opener anknüpfen, was aber nicht so gelungen ist.
Der Song „All Is Cyclical” erinnert an Vintersorg, was besonders am Gesang von Loic Malassagne liegt. Da gefällt der Abschlusssong „Weight Of The Feather“ schon viel besser. Hier lassen Anthemon den Hörer ihre dunkle Seite spüren. Ein sehr guter Song, bei dem auch wieder das Keyboard sehr positiv auffällt.
Die Franzosen von Anthemon haben durchwachsenes Album aufgenommen, das mit dem Titeltrack etwas ganz besonderes bietet. Der Rest des Longplayers ist guter Durchschnitt und kann mit so manch anderen Releases mithalten. Anthemon haben zwar kein super Album auf den Markt gebracht, aber auch nicht das Schlechteste. Es ist für Genreanhänger auf jeden Fall mal ein Tipp, denn gehört haben sollten man das schon einmal.


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