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CD Review: Amaseffer - Slaves for Life

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Veröffentlicht am Dienstag 10 Juni 2008 17:01:11 von madrebel
Amaseffer - Slaves for Life

01. Sorrow
02. Slaves for Life
03. Birth of Deliverance
04. Midian
05. Zipporah
06. The Burning Bush
07. Wooden Staff
08. Return to Egypt
09. Ten Plagues
10. Land Of The Dead

Inside Out/SPV

Mats Leven - Lead Vocals
Kobi Farhi - Oriental Vocals
Hanan Avramovich - Guitars
Yuval Kramer - Guitars
Erez Yohanan - Drums, Percussions, Narrator
Angela Gossow – Guestvocals on Midian

Es gibt Alben, die man erst ignoriert und erst nach einer Weile zu schätzen lernt und es gibt Alben, die einem schon beim ersten Durchlauf Gänsehaut verschaffen, wie man es nicht für möglich halt. Letzteres trifft in jeglicher Hinsicht auf die israelische Band „Amaseffer“ zu, die mit „Slaves for Life“ ein völlig eindrucksvolles und intensives Debüt geschaffen haben.
Thematisch dreht es sich um den alttestamentarischen Auszug der Israeliten aus Ägypten und erzählt in zehn Kapiteln die Geschichte, die den meisten aus der Bibel bekannt sein sollte.
Und meiner Treu. Was da aufgenommen worden ist, kann man mit Worten kaum Widergeben.
Nahezu wie ein Soundtrack zu einem Film gestaltet sich das ganze, wenn man die Musik hört. Es klingt monumental und opulent und erschafft etwas, das man durchaus mit dem Begriff Kopfkino beschreiben darf.
Da wird aus orientalischen Folkloreklängen, hebräischen Wortfetzen, progressiven Gitarrenklängen und auch brutalen Growls ein Klangbild geschaffen, die diese Geschichte beinahe greifbar machen. Das Album besteht faktisch eigentlich nur aus Höhepunkten, welches den Hörer allerdings auch zwingt, dieses Monumentalwerk am Stück zu hören. Das dieses durchaus eine Anstrengung sein kann ist unbestreitbar, dennoch ist es ein lohnenswertes Unterfangen, sich auf diese 77 Minuten einzulassen, die Abwechslung bieten, wie man es selten hört und regelrecht fesseln. Teils hat man das Gefühl einem Hörspiel beizuwohnen, so gut durcharrangiert ist das ganze. Dennoch gibt es hier und da auch recht langatmige Momente, die allerdings von der Atmosphäre der Musik rasch wieder aufgefangen werden.
Gesanglich wird das ganze unterstützt von „Kobi Farhi“, seines Zeichens Fronter der Landsmänner von „Orphaned Land“ und „Mats Leven“, der schon für „Yngwie Malmsteen“ gesungen hat.
Anspieltipps sind das monumentale „Ten Plagues“, das großartige „Birth of Deliverance“ und „Midian“, welches von Angela Gossow durch ihren gesanglichen Gastauftritt veredelt wird. Dennoch sollte man dieses Album am Stück hören, denn dadurch entfaltet sich es erst so richtig.
Für aufgeschlossene und interessierte Rock und Metalfans ist „Slaves for Life“ ein absolutes Muss und eine Bereicherung der Plattensammlung, bei der man wirklich nichts falsch machen kann.
Daumen hoch !!!





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