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CD Review: Alias Eye / A different Point of you

Veröffentlicht am Mittwoch 03 Dezember 2003 17:30:03 von madrebel
Aus Mannheim kommen die Progrocker "Alias Eye" und veröffentlichen mit "A different Point of you" ihr mittlewerweile zweites Album.










Alias Eye / A different Point of you


1.A Clown's Tale
2.Fake The Right
3.Your Other Way
4.Icarus Unworded
5.The Usual Routine
6.Drifting
7.On The Fringe
8.The Great Open
9.Too Much Toulouse


Band:
Philipp Griffiths - Vocals
Matthias Richer - Guitars
Frank Fischer - Baßguitar
Vytas Lemke - Keyboards
Ludwig Benedek - Drums

Gastmusiker:
Christian Schimanski - Acoustic Guitar / Spanish Guitar
Bernd Schreiber - Contrabaß
Timo Wagner - Saxophon
Werner Stephan - Backing Vocals


Aus Mannheim kommen die Progrocker "Alias Eye" und veröffentlichen mit "A different Point of you" ihr mittlewerweile zweites Album.
Nun, als erstes sei gesagt, dass Progrock nicht unbedingt meine Baustelle ist, jedoch zieht einen dieses Album unweigerlich in seinen Bann, insbesondere bei der sehr klaren und harmonischen Stimme von Frontmann "Philipp Griffiths". Auch die Gitarren klingen in jeglicher Hinsicht perfekt und passend zu den einzelnen Stücken. Insbesondere bei Stücken wie "A Clown´s Tale" dass mit sehr orientalisch angehauchten Gitarrenriffs glänzen kann, oder auch das mit spanischen Gitarren unterlegte "Your other Way", was zum Ende hin mit Pianoklängen glänzt und dann wieder in schön rockige Gefilde hineinläuft.
Wiederum gibt es auch äußerst verträumte Momente, wie beispielsweise bei "Icarus Unworded". Wer sich am Gesang von "Philipp Griffiths" wirklich nicht satthören kann, dem sei besonders "Drifting" an sein Herz gelegt, melancholisch und balladesk stellt sich dieses Stück sehr rasch als eine unglaublich entspannende Wohlfühlnummer heraus. Da fragt man sich doch echt, warum man sowas nicht öfters mal im Radio hört, denn das wäre mal wirklich was hörbares.
"On the Fringe" klingt äußerst experimentell, besonders wenn man die Klänge des Didgeridoo´am Anfang hört, welche dann in eine ruhige, aber durchaus schnelle Pianorocknummer einfliessen und von jenen abgelöst werden. Wunderschön.
"The Great Open" geht dann wieder äußerst entspannt zur Sache, besonders die Keyboardklänge, die an die "Oxygene"-Alben von "Jean-Michelle-Jarre" erinnern, machen diese Nummer zu einem echten Hörerlebnis.
"Too much Toulouse" lässt einen umweigerlich in die Vorstellung abgleiten, gerade in einem ruhigen Lokal zu sitzen, denn man spürt hier regelrecht die ruhige Stimmung eines edleren Lokals, kann den virtuellen Zigarrenrauch riechen und stellt sich dabei vor, mit einem köstlichen Glas Wein der Musik zu lauschen.
Ein fantastisches und äußerst anspruchsvolles Album, was man aber nicht nebenbei hören sollte. Progfans sollten ein Ohr riskieren und allen anderen sei gesagt, auch ihr könnt mal ein wenig höheren Anspruch vertragen.

madrebel


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