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CD Review: Alex Face - Smell Like A Woman

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Veröffentlicht am Sonntag 02 März 2008 19:29:38 von madrebel
Alex Face - Smell Like A Woman
  1. Out In The Rain
  2. I Can Feel It Coming
  3. Smell Like A Woman
  4. Bend My Head
  5. Tonight
  6. My Handwriting
  7. Nighttime
  8. Black Silver Lightning
  9. Rolling
  10. Green Family
  11. From Heaven To Hell
  12. Gold
  13. Pussy
  14. Two Miles A Hour
  15. Slide
Alleycat Records
  • Line Up:
  • David Kihlberg (v/g)
  • Björn Westerlund (d)
  • Sebastian Burgmann (g)
  • Frederik Kihlberg (b)
Bei Alex Face handelt es sich keinesfalls um einen Musiker, sondern um eine Band, die sich im Jahre 2000 in Schweden gründete.  Zu Beginn bestand die Band nur aus den Gründungsmitgliedern David Kihlberg und Sebastian Burgmann. Nach einem Auftritt in einer Kunstschule stieß Drummer Björn Westerlund dazu und seit 2002 ist auch David Kihlberg’s Bruder Frederik mit von der Partie. Wenn man die CD dann einlegt bekommt man mit dem Opener “Out In The Rain” ein Stück kredenzt, dass schon 2001 auf der in Eigenregie erschienenen Demo mit drauf war. Alex Face spielen einen Musikstil, den ich als punkigen Rock’n’Roll bezeichnen würde. Hier und da gibt es ganz leicht etwas Hard Rock und Psychobilly. Der Gesang wechselt von rockig zu teils hohem Geschrei, den man eher von einem Wahnsinnigen erwartet. “I Can Feel It Coming” hat diese Psycho Attacken die aber schon geil klingen.
  •  
Der Titeltrack ist ein Garagen Rock Song der allerbesten Güte. Auch muss man sich nicht viel um den Text Gedanken machen, denn der besteht nur aus “Smell Like A Women-Taste Like A Man”. Aber wie gesagt ein geiler Song. Wer es bis hierher ausgehalten hat, denn der Gesang könnte so manchem auf den Nerv gehen, der wird mit einigen Perlen noch belohnt. Als da wäre der Dr. Feelgood ähnliche Blues Rocker “Tonight”, das akustische “My Handwriting”, das durch den ziemlich schrägen Gesang von David Kihlberg etwas an Stimmung verliert und der Rock’n’Roller “Nightime”. Auf “Black Silver Lightning” werden einige Blues Titel im Text zitiert auch die Musik hat den typischen Blues Sound aufgegriffen. Die abgefahrene Stimme von David Kihlberg geht durch einige Facetten, die eher etwas mit irgendwelchen Urwaldtönen gemeinsam haben, statt mit einem Blues Organ.
  •  
Der Titel “Green Family” erinnert teilweise etwas an Screamin' Jay Hawkins. Auch “Heaven To Hell” ist ein cooler Punk angehauchter Rock’n’Roll Garagen Song. Der schräge Gesang und die schrubbenden Gitarren erinnern doch an die frühen Tage des Rockabilly, so in den Fünfziger Jahren. Da gab es eine Menge Musiker, die ähnliche Musik gemacht haben. Auch die nächsten Tracks “Gold” und vor allem “Pussy” sind rotzig dreckige Rocksongs, die rau und dennoch ziemlich abgedreht sind. Auf “Slide” lässt man sogar ein Bottleneck über die Saiten gleiten. Der Versuch ein ordentliches Gitarrensolo hinzulegen misslingt aber trotzdem. Das bringt aber diesen Garagen Charme in dieses Lied.
  •  
Wer es schafft “Smell Like A Woman” von Alex Face ganz durch zu hören und sich vielleicht dieses Album öfters reinzieht, der bekommt hier ein Album, dass sehr schräg klingt und unheimlich Spaß macht. Die Musik klingt sehr durchgemischt und beinhaltet Punk, Blues, Garagen Rock und etwas Rockabilly mit einem überaus schrägen und verrücktem Gesang. Nicht jedermanns Geschmack, ganz klar, aber dieses Album macht Spaß und ich denke Alex Face sind auch auf der Bühne so verrückt wie sich “Smell Like A Woman” anhört. Hat mich schon an Bands wie Knucklebone Oscar erinnert und die habe ich schon live erleben dürfen. Alex Face würde ich mal so als Geheimtipp werten und wer einmal das Teil testen möchte, der sollte sich neben dem Titeltrack noch “Bend My Head”, “Tonight”, “My Handwriting” und “Pussy” anhören. Ein ausgeflipptes Album ist “Smell Like A Woman” von Alex Face auf jeden Fall.
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Redtotem

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