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Konzert Review: Agathocles - Total Fucking Destruction + Guests / 19.01.2008 AJZ Bahndamm Wermel

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Veröffentlicht am Montag 28 Januar 2008 21:42:01 von madrebel
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Agathocles - Total Fucking Destruction + Guests / 19.01.2008 AJZ Bahndamm Wermelskirchen


Das erste Death Metal Konzert im kultigen Wermelskirchener Bahndamm und man hatte direkt einen Knaller auf der Bühne. Kultgrind mit „Agathocles“ aus Belgien, „Suppository“, „Total Fucking Destruction“ nebst „Brutal Truth“ Unterstützung und die Hausband „World Downfall“. Was wollte man mehr?

Nun, der Abend begann gegen 20.45h mit den Chaotengrindern von „Katatonie“. Optisch sah man aus mit den Klamotten wie eine Mischung aus Biene Maja, Omas Vorhängen, Psychiatrie und Altkleidersammlung. Spielte den Bi-Ba-Butzemann und ging dem geneigten Gast, trotz ansatzweise vorhandener Witzigkeit recht schnell auf die Eier. So war man froh, als der Kindergarten die Bühne verließ.

„World Downfall“ wussten wie immer zu überzeugen, hatten richtig Spaß am Gig und hielten das Publikum verdammt auf Trab. Die Jungs spielten auch mal ein paar neuere Songs, hatte man doch mal wieder eine Split aufgenommen, die sich durchaus hören lassen kann. Die Spiellaune war wieder einmal sehr gut und die Jungs schienen richtig Spaß zu haben. Die 45 Minuten lohnten sich wirklich und man hatte das Gefühl, das hier heute noch mehr gehen würde.

Und so war es dann auch. Die niederländischen „Suppository“ gaben von Anfang an alles. Rockten die Hütet so dermaßen, das die Moshpits und Crowdsurfer im Akkord stattfanden. Geile Sache das. Die Band hatte auch viel Spaß an den Backen und hatte die Sympathien der Gäste in Nullkommanix auf ihrer Seite. Leider war hier auch schon nach einer knappen stunde Schluß. Aber, ein lohnenswerter Gig.

Anstrengend und gewöhnungsbedürftig danach waren „Total Fucking Destruction“ aus den USA. Mit trommelnder und singender Unterstützung von „Brutal Truth“ gab man echt alles, ahhte allerdings manches Mal durchaus Probleme, mit dem zwar guten, allerdings manchmal etwas kompliziertem Songmaterial, was einiges na Geduld benötigte. Dennoch spielten sich die Jungs den Arsch ab und hatten nach einer Weile doch alle auf ihrer Seite. Zu sympathisch, professionell und hochwertig agierten die Amerikaner. Guter Gig.

Mit „Agathocles“ kam dann die Band, auf die viele gewartet hatten. Die Band spielt ja nicht so häufig live und so ist jeder Auftritt ein Happening, wo man sich als Grindcorefreund nicht versteckt. So war die Halle gerappelt voll, als die Belgier, die eine der dienstältesten Grindcorebands überhaupt sind, ihren Gig starteten und von Beginn an zeigten die Belgier wo man heute den Most holt. Die Jungs knüppelten den halben Bahndamm zusammen und zeigten, weswegen man einen solchen Kultstatus hat. Geiler Auftritt einer legendären Band.

Alles in allem war dies mal wieder ein Abend, der sich in jeder Hinsicht gelohnt hat. Geile Bands, günstiger Eintritt von 10€ und ein Haufen netter Leute. Was will man mehr.
Bis bald dann im Bahndamm.

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