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Konzert Review: Aerosmith / Köln Kölnarena 28.06.2007

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Veröffentlicht am Freitag 29 Juni 2007 23:35:50 von madrebel
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Aerosmith / Köln Kölnarena 28.06.2007

 

1999 war das letzte Mal, dass die amerikansischen Vorzeige- und Kulthardrocker europäischen Boden betraten. Nun endlich nach acht Jahren war es soweit. „Aerosmith“ gaben sich endlich wieder die Ehre, kamen auch für vier Auftritte nach Deutschland und machten in Köln, als letzten der deutschen Hallen Station.

Nun, es waren knapp 10000 Menschen in der Halle und ausverkauft war es nicht. Angesichts von Ticketpreisen, die bei ca. 70€ losgingen auch nicht verwunderlich.

Nun, trotzdem sah die Halle gut gefüllt aus.

 

Um 19.45h betraten die schwäbischen Power Metaller „Edguy“ die Bühne, die immer noch richtig happy waren, für eine solche Legende zu eröffnen. Dementsprechend engagiert gingen die Jungs auch zu Werke und boten eine sehr professionelle, abwechslungsreiche und sympathische Show. Besonders „Tobias Sammett“ merkte man seine Freude immer wieder an und auch seine humorvollen und sympathischen Ansagen, taten dazu ein Übriges.

Das Publikum begegnete den Jungs dann auch mit großem Respekt, spendete ihnen Applaus und insbesondere in den  vorderen Reihen gab es definitiv eine Menge Leute, die „Edguy“ durchaus schon einige Male gesehen hatten. Nicht anders lässt sich die bombastische Stimmung in den vorderen Reihen erklären. Sehr auffällig, und zwar im positivem Sinne, war der sehr gute Sound und das Licht, was den Jungs zur Verfügung stand. Nach 45 Minuten war dann aber auch Schluß und man dürfte durchaus den einen oder anderen Fan dazugewonnen haben.

 

Setlist:

Catch Of The Century
Painting On The Wall
Lavatory Love Machine
Superheroes
Save Me
Fuckin´ With Fire
Land Of A Miracle
King Of Fools 

 

Knapp 45 Minuten dauerte die Umbaupause und das Publikum wurde langsam ungeduldig. Dann, Hallenlicht aus, großes Gejohle, kurzes Videointro und dann ging es los. Die Jungs rockten ohne große Umschweife los, stiegen direkt mit „Love in an Elevator“ ein und von Anfang an gingen die Jungs ab wie ein Zäpfchen. „Steven Tyler“ düste wie ein Derwisch über die Bühne, was angesichts eines Alters von 59 Jahren und seiner Vergangenheit recht beachtlich erscheint. Dabei wirkte er mit dem langen bunten Mantel, dem endgeilen Hut und dem langen Schal einfach ultracool und hatte mit nur ein paar Gesten und Mimiken das Publikum rasch im Griff.
Die Lightshow war gigantisch, um das mal nebenbei zu erwähnen und auch die Videoleinwand, auf der man sehr gut die Aktionen auf der Bühne verfolgen konnte, lieferte ein großartiges Bild, von den Geschehnissen auf der Bühne.
„Joe Perry“ poste wie ein Weltmeister, wirkte bei jeder Bewegung ainfach nur cool as fuck und nur seine bloße Anwesenheit auf der Bühne verzückte die Frauen in der gesamten Halle. Das spätere ausziehen seines Hemdes dürfte dementsprechend für einige feuchte Höschen gesorgt haben.
Gesanglich war Mr.Tyler voll auf der Höhe und einfach topfit. Sehr gut auch, das sich die Ansagen auch nur auf das nötigste beschränkten. Die Begrüßung des Kölner Publikums, einige freundliche Worte und ansonsten ließ man die Musik sprechen. Und die hatte es echt in sich. Hit reihte sich an Klassiker, dazu ein einfach cooles Auftreten der Musiker. Eine gut aufeinander eingestimmte Band, die trotz der Routine sehr spontan wirkte und auch offensichtlich recht viel Spaß am Gig hatte.
Das Akustikgitarrensolo in der Mitte des Sets von Mr.Perry war einfach ganz große Klasse und ein Mr.Tyler stand völlig abgespaced daneben und manchmal wirkte es auch so, als wären die ehemaligen Toxic Twins auch etwas am fliegen. Warum auch immer. Das bearbeiten der Gitarre am Ende der Akustikeinlage sorgte ebenfalls für großen Applaus und großes Halle.
Bei „Dream on“ sah man durchaus das eine oder andere Pärchen verliebt miteinander tanzen, aber spätestens bei „Livin´on the Edge“ durfte man wieder losrocken. „Stop messin´around“ mit „Joe Perry“ am Mikro war ein weiteres Highlight, dieses wirklich großartigen Konzertes.
Nun, langsam ging es dann auch dem Ende zu und man ließ sich noch kurz feiern und mit „Walk this Way“ beendete man einen wirklich großartigen Gig.
Es gab noch ein paar nette Abschiedsworte an das Publikum und das Versprechen wiederzukommen. Nun, solange es nicht wieder acht Jahre dauert, ist es okay. Ein wirklich toller Auftritt der alten Männer.

Merchpreise von 35€ für ein Shirt, oder 45€ für ein Girlie sind dann allerdings nicht so großartig, aber es gibt ja zum Glück polnische Sicherheitskopien vor der Halle. 4,30€ für einen halben Liter Bier ist dazu auch recht happig. Das nur mal nebenher gesagt.
Ansonsten kann man aber von einem recht gelungenem Abend sprechen, der bei vielen noch lange in Erinnerung bleiben dürfte.

Hier noch die Setlist:

 

Love in an Elevator
Fallin In Love
Cryin
Eat The Rich
I don´t want too miss A Thing
Jaded
Rag Doll
What It Takes
Baby Please
Seasons
Dream On
SOS Too Bad
Livin´on the Edge
Stop Messin´ Around (Joe Perry on vocals)

Sweet Emotion

Draw The Line

Encore
Walk This Way





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